UNESCO-Projekttag 2018

Projekt: Bau eines Dosenbanjos

Am 23.11.2017 fand an unserer Schule ein Projekttag statt, der dazu diente, die UNESCO besser kennenzulernen.

Wir bauten dazu Banjos aus Materialien, die sonst weggeworfen worden wären. Wir trafen uns dazu mit Herrn Utz und Frau Dorn im Musikraum, dort erhielten wir eine kleine Einweisung. Danach gingen die Jungs aus Klasse 7 in den Werkraum. Wir legten begeistert los und bearbeiteten die Holzlatten, die zum Hals des Instruments werden sollten.

Nach einer weiteren Erläuterung von Herrn Utz und Frau Dorn konnte mit den Dosen weitergearbeitet werden. Es war sehr schwierig, in die Dosen mit der Blechschere zwei passende Löcher zu schneiden, durch die der Hals gesteckt wurde, der danach noch mit Schrauben an der Dose befestigt wurde.

Nach einer Vesperpause kümmerten wir uns um den Steg und die Bünde. Dazu mussten wir die Abstände der Bünde je nach Länge des Halses berechnen und Nägel an die entsprechenden Stellen kleben.

Über die Mittagszeit konnte der Kleber trocknen und wir gingen zum Essen in die Mensa und danach in die Stadt. Nachdem wir wieder eingetroffen waren, legten wir mit Frau Dorn nach dem Aufräumen mit dem Aufziehen der Saiten los. Am Ende gab es sogar noch ein Konzert und Herr Utz hat das Konzert aufgenommen.

(Luis Engenhardt)

 

 

Projekt: Steinzeit-Projekt Klasse 6

Um 7.45 trafen wir uns im Klassenzimmer der 6a. Als erstes teilten wir uns in Gruppen ein und beratschlagten die Frage „Was heißt UNESCO?“ Viele von uns wussten schon, dass die UNESCO Dinge von früher schützt, die in der Zukunft erhalten bleiben sollen. Danach bearbeiteten wir in Gruppen die sechs Säulen der UNESCO und stellten unsere Ergebnisse auf Plakaten dar.

Um 9 Uhr unterbrachen wir unsere Arbeit, um ins Federseemuseum zu gehen. Dort angekommen gingen wir zuerst in den Innenteil des Museums. Dort lernten wir zum Beispiel, dass die Steinzeitmenschen Flöten aus Knochen, Steinbeile und vieles mehr herstellten. Anhand einer Modellsiedlung sahen wir, wie frühere Dörfer rund um den Federsee vermutlich ausgesehen haben. Als wir mit der Führung fertig waren, besichtigten wir ein Haus im Außenbereich des Museums. Das war sehr spannend und machte viel Spaß. Danach übten wir das Werfen mit einer Speerschleuder auf Heuballen, stellten steinzeitliche Fallen auf, machten Feuer und übten uns im Spurenlesen. Danach gingen wir wieder ins Klassenzimmer und stellten unsere Plakate fertig.

Als wir damit fertig waren, aßen wir in der Mensa zu Mittag und anschließend spielten wir noch in der Pause auf dem Hof.

Wieder im Klassenzimmer angekommen, stellten wir unsere Plakate vor und schauten, wie Naturvölker in Ostafrika und Südamerika heute leben. Viele dieser Völker und ihre Kultur sind durch die UNESCO geschützt.

 

Von Jakob, Theo und Nico (Klasse 6)

Projekt: Veganes kochen

16 Schülerinnen und Schüler machten sich am Projekttag auf eine Reise in die Welt des veganen Kochens.

Zuerst wurde geklärt, was vegan eigentlich bedeutet.

Vegan lebende Menschen meiden entweder zumindest alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs oder aber die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten insgesamt. Ethisch motivierte Veganer achten zumeist auch bei Kleidung und anderen Waren darauf, dass diese frei von Tierprodukten sind und ohne Tierversuche hergestellt wurden.

Die Gründe für diese Ernährungsweise sind vielfältig: Sie reichen von gesundheitlichen Aspekten, Ressourcen schonendem Umgang mit Klima und Umwelt bis zu ethischen und religiösen Überzeugungen.

Was hat „vegan“ mit der UNESCO zu tun?

Die UNESCO ist eine Organisation, die sich u. a. mit Bildung, Kultur, Wissenschaft und Nachhaltigkeit beschäftigt. Darunter fällt auch die Auswirkung der Produktion tierischer Produkte auf die Umwelt: wie der Wasserverbrauch, der Landverbrauch und die Klima-erwärmung.

Für die Herstellung folgender Produkte heißt das z.B.:

Zur Produktion von1 kg Rindfleisch braucht man 15000 Liter Wasser,

für 1 kg Getreide 3000 Liter Wasser und für 1 kg Zitrusfrüchte lediglich 1000 Liter Wasser.

Vegane Küche

Am Projekttag haben die Schülerinnen und Schüler versucht, eine Vorstellung davon zu bekommen, was vegane Ernährung bedeutet und auf welch vielfältige Art und Weise man vegan kochen kann. Hier eine kleine Menüzusammenstellung:

Vorspeise: Tomaten-Linsen-Suppe

Kürbissuppe mit Zitronengras

Brotscheibchen mit veganem Aufstrich

Hauptspeise: Vegane Pizza, Veggie Burger und gefüllte Champignons

Nachspeise: Mit Beeren gefüllte Muffins

Heidelbeer Pancakes

Richtig spannend wurde es natürlich bei der Verkostung des Gekochten und das meiste war richtig lecker. Großzügig wurden auch die anderen Projektgruppen noch mit Kostproben aus der veganen Küche versorgt.

 

Projekt: Wie macht sich der Klimawandel in Oberschwaben bemerkbar?

Die interessierte UNESCO – Projektschule hat einen UNESCO Projekttag veranstaltet. An diesem Tag hat sich die Klasse 8 des Progymnasiums Bad Buchau mit dem Thema: „Wie macht sich der Klimawandel in Oberschwaben bemerkbar?“ beschäftigt. Die Vorbereitung dieses Themas hat Frau Feyen in Deutsch und Frau Mayer in Biologie übernommen. In diesen Stunden haben wir uns mit den  Ursachen des Klimawandels  und den UNESCO Zielen beschäftigt.

An unserem Projekttag hielt Frau Feyen zum Einstieg einen allgemeinen Vortrag über die UNESCO. Anschließend gingen wir auf den Bauernhof von Gerhard Zell, der uns eine Rundum-Führung um den Bauernhof  gab. Wir konnten seinen Hof, der insgesamt 110 Tiere umfasst, ausführlich besichtigen und konnten dabei jegliche Fragen zu dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auf seinem Hof stellen. Nach der Besichtigung starteten wir ein Interview. Zu der Frage, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unser Landschaftsbild hat, antwortete Gerhard Zell, dass in Oberschwaben im Moment noch keine sichtbaren Veränderungen aufgetreten sind, dass dies aber in der Zukunft kommen wird. Denn zunehmende Trockenheit und gleichzeitig künstlich erhöhter Wasserstand wird den Anbau bestimmter Pflanzen ausschließen. Das Wachstum wird bei steigenden Temperaturen zunehmen, aber da die kalten Winter ausbleiben, wird dem Boden dann die Regenerationszeit fehlen. Schon heute muss in der Viehwirtschaft vorbeugend gegen Schädlinge geimpft werden, die durch die wärmeren Temperaturen plötzlich bei uns auftreten.

Zurück in der Schule widmeten sich die verschiedenen Arbeitsgruppen ihren Aufträgen, wie z.B. der Auswertung der ausgeteilten Fragebögen an Landwirte der Region, der Erstellung einiger individueller CO2 Fußabdrücke, Recherchen zum Klimawandel in unserer Region und Untersuchungen von Produkten mit schlechter CO2 Bilanz. Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen wurden am Nachmittag vorgestellt.

 

Projekt: Haus mit Herz – Sozial-AG

Am 23.11.2017 besucht die Sozial-AG das Hau mit Herz. Wir malten mit den Senioren wunderschöne Blumenbilder. Sie hatten verschiedene Möglichkeiten, die Blumen zu zeichnen: Die einen malten lieber mit Holzstiften oder füllten ein Mandala aus, die anderen benutzten lieber Acrylfarbe. Außerdem hatten wir Lightpads mitgebracht, mit denen man Bilder abpausen kann.

Es war erstaunlich, dass so viele der Senioren eifrig mitgemacht haben. Sie haben sich offensichtlich sehr über unseren Besuch gefreut. Ein paar Leute konnten/ wollten zwar nicht mitmachen, aber auch sie saßen neugierig daneben, schauten den anderen zu und unterhielten sich mit uns. Am Ende der zweistündigen Arbeit konnte man farbenfrohe Kunstwerke betrachten. Die Sozial-AG freute sich über die Reaktionen der Senioren.