Kooperationen

Kooperation unserer Schule mit der Wirtschaft

 

WAS IST KURS 21?

Zielgruppe von „KURS 21: Schulen unternehmen Zukunft“ sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 bis 10, Lehrerinnen und Lehrer sowie Unternehmen verschiedener Branchen.
Dabei geht es darum, zunächst in ausgewählten Bundesländern (NRW, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen) und längerfristig auch bundesweit einen Dialog zwischen Schulen und Unternehmen in Gang zu setzen, der
in die Schulen neue Inhalte einbringt und die Struktur des Unterrichts verändert sowie in den Unternehmen eine nachhaltige Unternehmens- und Kommunikationsstrategie unterstützt.
Das Ziel von KURS 21 ist es, einen Nachhaltigkeitsdialog zwischen Schulen und Unternehmen zu initiieren. Hierzu werden Lernpartnerschaften aufgebaut und die Kooperationsaktivitäten im Unterricht mit Hilfe von 4 Lernbausteinen zu den Themen „Nachhaltigkeit, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sowie Unternehmen im allgemeinen und Unternehmen in der globalisierten Welt“ vorbereitet.
Den Schülerinnen und Schülern wird dabei neben sehr praxisorientierten Wirtschaftsinhalten auch ein Überblick über das Grundlagenwissen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich vermittelt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von „Kurs 21: Schulen unternehmen Zukunft“:HP Kurs 21

 

 WIE WIRD KURS21 AM PROGYMNASIUM VERWIRKLICHT?

 

Bildungspartnerschaft zwischen Progymnasium und Wirtschaft

Bad Buchaus größte Arbeitgeber setzen auf bestmöglich ausgebildete künftige Mitarbeiter aus der Region. Die Schule profitiert durch die Landesinitiative von einem erweiterten Bildungsangebot. Mit „Kurs 21“ werden die Firma Kessler, die Moorheilbad gGmbH und das Progymnasium Bad Buchau zu Bildungspartnern.

Mit 500 Mitarbeitern ist die Moorheilbad gGmbH Bad Buchaus größter Arbeitgeber. Ein Drittel der hier vertretenen rund 30 Berufsbilder setzt bisher Abitur voraus, Tendenz steigend. „Wir brauchen ‚Zulieferer““, erklärte Geschäftsführer Walter Hummler, nachdem sein Haus pro Jahr einen Bedarf von zwölf bis 18 neuen qualifizierten Mitarbeitern hat. „Gesundheit ist der Wachstumsmarkt der Zukunft.“
„Wir müssen mit unserem Ausbildungsniveau in der Spitze gut bleiben“, betonte Geschäftsführer Eckhard Herwanger, Franz Kessler GmbH, das Engagement seiner Firma in „Kurs 21“. „Spitzentechnologie ist das Thema für Deutschland. Deshalb müssen Staat, Wirtschaft und die Jugend selbst sich gemeinsam für eine bestmögliche Ausbildung stark machen.“ Dazu gehöre auch, dass die gymnasiale Ausbildung besser wahrgenommen werde. Auch mit der Auflage eines Ingenieur-Stipendiums macht sich Kessler für die Qualifizierung seiner künftigen Spitzenkräfte stark. Nach wie vor sei das Gymnasium der „Königsweg“ zum Abitur, führte Werner Dammert, Leiter des Progymnasiums Bad Buchau, aus. „Aber der Qualitätsbedarf der Schulen steigt“.

Schüler auf Beruf vorbereiten

„Kurs 21“ in Bad Buchau steht Modell im Landkreis Biberach. Mit ihrer Unterschrift liefern die Bildungspartner auch ein schlagkräftiges Argument in der diskutierten Standortfrage eines Vollgymnasiums in Bad Buchau.

Die Industrie- und Handelskammer Ulm, vertreten durch Martina Doleghs vom Bildungsnetz Schule/Wirtschaft, begründet ihr Engagement in „Kurs 21“ mit der Sicherung der Anschlussfähigkeit der Schüler an das Berufsleben. Viele Firmen würden die mangelnde Qualifizierung ihrer Azubis beklagen. So würden alle Beteiligten von einem frühzeitigen Einblick profitieren. Das „Institut Unternehmen & Schule GmbH Kurs 21“ vernetzt Schulen und Unternehmen durch langfristige Lernpartnerschaften. Die Schüler beschäftigen sich in den verschiedensten Fächern mit den Partnerunternehmen und lernen es so von allen Seiten kennen. „Kurs 21 Baden-Württemberg“ wird mitfinanziert von der Europäischen Union, von Wirtschafts- und Kultusministerium. Schirmherr ist der Kultusminister.

„Artikel ins Netz gestellt mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Zeitung, Lokalredaktion Bad Buchau, Frau Elisabeth Sandmaier“

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