Monthly Archives: Oktober 2015

Neue Beratungslehrerin für das Progymnasium

Frau Eva Schwenkel aus Bad Schussenried ist ab November 2015 als neue Beratungslehrerin für das Progymnasium Bad Buchau zuständig.

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Nähere Informationen zur Schulberatung finden Sie im Schul-ABC unter dem Stichwort „Beratungslehrer“

 

Pubertierende sind wie Hummer ohne Panzer (SZ)

Erziehungsexperte Jan-Uwe Rogge überzeugt bei seinem Vortrag in Bad Buchau mit Witz und Wissen

Sabine Lang-Rondé, Vorsitzende des Fördervereins Progymnasium Bad Buchau, freute sich, mit dem Erziehungsexperten Dr. Jan-Uwe RoBild vergrößern
Sabine Lang-Rondé, Vorsitzende des Fördervereins Progymnasium Bad Buchau, freute sich, mit dem Erziehungsexperten Dr. Jan-Uwe Rogge einen hochkarätigen Referenten zu Gast zu haben.

Monika Blank

Bad Buchau (sz) Fast bis auf den letzten Platz ist der Saal beim Vortrag von Erziehungsexperte Dr. Jan-Uwe Rogge besetzt gewesen. Der Förderverein des Progymnasiums Bad Buchau hatte die Besucher zu einem sehr lebensnahen, amüsanten und informativen Abend ins Haus der Musik eingeladen.

Mit dem ersten Satz, „Mütter pubertierender Kinder tragen Schals“, brach Jan-Uwe Rogge von der ersten Minute an das Eis. Rogge verstand es, seine Erfahrungen in Form von vielen lebensnahen Geschichten aus seiner Arbeit an die anwesenden Mütter und Väter zu bringen.

Er verglich die Pubertät mit der Entwicklung des Hummers, dessen Körper so schnell wächst, dass er seinen Panzer abstoßen muss, um dann drei bis zehn Jahre in einem Versteck zu verbringen, bis sich der Panzer dem Körper wieder angepasst hat. Diese Zeit müsse man auch den Jugendlichen zur Entwicklung zugestehen.

Die verschiedenen Erziehungsvorstellungen wie der Vorsatz „Ich will alles anders machen als meine Eltern“ mache es Eltern schwer, die Jugendlichen in dieser Zeit zu begleiten. Rogge ist sich sicher, dass Teenager ihre Eltern lieben, wenn sie auch bereit sind Eltern zu sein, mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Auch der Elterntyp „Young forever“ kommt bei den Jugendlichen nicht gut an und wird als „voll peinlich“ eingeordnet. Er warnte die Eltern davor, Freund oder Kumpel der Kinder sein zu wollen – denn Freunde sind gleichwertig. Eine ernstgemeinte Elternschaft solle aber nicht Freund- sondern Partnerschaft sein, denn Partner müssen nicht den gleichen Rang besetzen.

Immer wieder schaffte es Rogge, die interessierten Eltern mit seinen Zitaten und Erlebnissen zu fesseln und zum Lachen zu bringen. Er ermutigte die Mütter, nach einer ewigen Diskussion mit der Tochter um die Ausgehzeit auch mal zu sagen: „Ja, ich bin die gemeinste Mutter der Welt – und jetzt wird es Zeit dass ich mich oute.“ Und er ermahnte die Väter, nicht Kumpel-, Wischi-Waschi-Typ oder General der Kinder sein zu wollen.

Pubertät sei gleichbedeutend mit dem Auszug in die Freiheit. Die Kinder sollten wissen, dass sie den sicheren Hafen der Familie immer wieder anlaufen können und er verglich die Eltern mit Leuchttürmen, die in schweren Zeiten sichtbar werden und Orientierung bieten.

Zum Abschluss gab er den Eltern zwei wichtige Dinge mit auf den Weg durch die Pubertät der Kinder: zum einen die Dankbarkeit, was bedeute, trotz des manchmal schwierigen Verhaltens des Jugendlichen und der schiefen Blicke der Umwelt „Ja“ zum eigenen Kind zu sagen – zum andern Demut, was gleichbedeutend sei mit der „Gewissheit, dass wir nicht wissen, was am Ende rauskommt“.

Die Reise durch die Pubertät sei eine Reise durch Höhen und Tiefen. Mit dem Wunsch: „Genießen Sie die Höhen – die Tiefen kommen von alleine“, schloss Rogge seinen Vortrag, der mit viel Applaus belohnt wurde.

Text: SZ

Bild: Monika Blank

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Herr Rogge hat eine Webseite mit weiterführenden Informationen:

http://www.jan-uwe-rogge.de/

Ausschnitte von Vorträgen Jan-Uwe Rogges sind im Internet verfügbar:

https://www.youtube.com/user/Familienzirkus/videos

Seine Publikationen finden sich auf der folgenden Seite, aber auch beim Buchhändler in Ihrem Ort:

http://www.amazon.de/Jan-Uwe-Rogge/e/B001K1TPV8

Empfehlenswert zum Thema desVortrags in Bad Buchau:

http://www.amazon.de/Pubert%C3%A4t-Loslassen-Haltgeben-Jan-Uwe-Rogge/dp/3499626551/ref=asap_bc?ie=UTF8

Eine kritische Auseinandersetzung mit populären Erziehungsratgebern von der Pädagogischen Hochschule Weingarten findet sich hier:

http://hsbwgt.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/54

hsbwgt.bsz-bw.de/files/54/Endfassung_25012013.pdf

 

 

 

Preise für die besten Buchplakate zum Frederick-Tag

Nach der Ausstellung der Plakate zum Frederick-Tag wurden die Gewinner gewählt. Am Freitag, 23. Oktober, stellte das Büchereiteam der Schule die Gewinner mit ihren Plakaten der Schulgemeinschaft vor. Sie wurden mit großem Applaus belohnt, denn viele Schüler und Schülerinnen hatten wie immer gute Lesenaregungen bekommen. Die Bücher können in der Schülerbücherei entliehen werden!

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Die Preise wurden aus dem Etat der Schülerbücherei bezahlt und vom Team der Schülerbücherei überreicht.

Der Hauptgewinner ist Michael Maile (5b) mit seinem Plakat für das Buch zun Film „Minions“

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Seit Anbeginn der Zeit existieren die Minions als kleine gelbe Einzeller. Im Laufe der Evolution suchten sie sich immer wieder die übelsten Bösewichter als Herren – vom Tyrannosaurus Rex bis zu Napoleon. Doch irgendwann ging die Herrschaft eines jeden Superschurken zu Ende. Ohne einen Meister, dem sie dienen konnten, verfielen die kleinen Latzhosenträger in eine tiefe Depression. Aber dann hat ein Minion namens Kevin einen Plan! Gemeinsam mit dem rebellischen Stuart und dem liebenswerten Bob macht er sich auf in die weite Welt, um einen neuen Anführer für sich und seine Mitstreiter zu finden. Die Drei begeben sich auf eine aufregende Reise, die sie schließlich zu ihrem nächsten potenziellen Meister führt: Scarlet Overkill, die als erste weibliche Superschurkin die Weltherrschaft an sich reißen will. Von der kalten Antarktis über das New York der 60er Jahre führt der Weg von Kevin, Stuart und Bob bis ins hippe London. Dort müssen sie ihre bisher größte Herausforderung meistern… die Rettung aller Minions! (Amazon.de-Filmbeschreibung) Dieser Text wurde von www.cinehits.de entnommen.

Den zweiten Platz belegten Lucas Marquardt und Jakob Rother (5b)  mit „Gregs Tagebuch 9: Böse Falle“.

 

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Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Und wenn dieser Jemand Greg Heffley heißt, ist das Chaos vorprogrammiert. Dann gibt es jede Menge zu erzählen. Denn nicht nur Greg ist unterwegs, sondern die gesamte Familie Heffley. Auf einem Roadtrip der besonderen Art. Waren alle auf Toilette? Haben wir niemanden vergessen? Alles klar. Dann schnallt euch an und seid gespannt auf eine wilde Fahrt quer durch die USA, bei der kein Auge trocken bleibt. (Quelle: http://www.lovelybooks.de/autor/Jeff-Kinney/Gregs-Tagebuch-9-B%C3%B6se-Falle-1095944671-w/)

Der dritte Preis ging an Svenja Rehm (5b) für das Buch „Pferde, Wind und Sonne“ von Federica de Cesco.

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BESCHREIBUNG

Ferien in der Camargue! Für Sophie geht ein Traum in Erfüllung: Sonne, Wind und Pferde! Besonders der wilde Hengst Etoile hat es Sophie angetan. Ihr gelingt es als Einzige, Zugang zu dem stolzen Tier zu finden. Doch als Alain, der Neffe der Gutsbesitzerin, versucht, den Hengst zu bezwingen, kommt es zum Kampf auf Leben und Tod.

Autorentext
Federica De Cesco wurde 1938 in Pordenone, Norditalien, geboren. Ihr Vater war Italiener, ihre Mutter Deutsche. Den Großteil ihrer Jugend verbrachte sie in Italien und Belgien. Die mehrsprachig aufwachsende Schweizer Schriftstellerin studierte Linguistik und Psychologie an der Universität Lüttich. Federica de Cesco unternahm größere Reisen in Europa und nach Übersee und lebte sogar eine Zeit lang bei den Tuareg in der Sahara. Heute stehen Japan und Tibet im Zentrum ihres Schaffens. Gleich ihr erstes Buch, „Der rote Seidenschal“, das sie mit 15 Jahren schrieb, wurde ein großer Erfolg. Es greift das zentrale Thema vieler De Cesco-Bücher auf: starke Mädchen. Seit diesem ersten Titel hat die weltweit bekannte Schriftstellerin über 70 Bücher (auch für erwachsene Leser) veröffentlicht und zählt zu den beliebtesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuch-Autorinnen. Ihre Bücher wurden in ein Dutzend Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Seit 1971 lebt sie mit Kazuyuki Kitamura, ihrem japanischen Ehemann, in der Schweiz.

Klappentext
Ferien in der Camargue! Für Sophie geht ein Traum in Erfüllung: Sonne, Wind und Pferde! Besonders der wilde Hengst Etoile hat es Sophie angetan. Ihr gelingt es als Einzige, Zugang zu dem stolzen Tier zu finden. Doch als Alain, der Neffe der Gutsbesitzerin, versucht, den Hengst zu bezwingen, kommt es zum Kampf auf Leben und Tod.

Quelle: https://beta.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/federica-de-cesco/pferde-wind-und-sonne/id/9783401506494

 

Und hier die anderen tollen Plakate der Schüler und Schülerinnen, die leider nicht alle prämiert werden konnten. Um alle Details eines Plakats sehen zu können, einfach auf das Bild klicken!

 

 

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Klasse 10b besucht den Luftwaffenstandort Laupheim

Die Klasse 10b besuchte am Donnerstag 22. Oktober 2015 den Luftwaffenstützpunkt in Laupheim, den Sitz des Hubschraubergeschwaders 64. Das Programm von 0800 Uhr bis 1600 war lebendig und abwechslungsreich. Die Schüler und Schülerinnen bekamen einerseits Einblick in den Tagesablauf und die Aufgaben eines Bundeswehrpiloten, die technischen und miltärischen Besonderheiten des Transporthubschraubers Sikorsky CH 53 G und die Arbeit der Fluglotsen im Tower, der Wetterstation und der Radarabteilung der Flugleitung.

Zum Anderen wurde den Schülern aber auch die Einsätze der Bundeswehr in zivilen und miltärischen Einsätzen der letzten 20 Jahre deutlich gemacht und der Kontakt mit Piloten, die auch Kampfeinsätze in Afghanistan miterlebt hatten, zeigte den Schülern auch die Herausforderungen und Gefährdungen auf, die mit einem Einsatz der Bundeswehr verbunden sind.

Der Tag bei der Bundeswehr wird eine prägende Erinnerung im Leben der Schüler und Schülerinnen bleiben und sie zu einer intensiveren und kritischen Auseinandersetzungen mit sicherheitspolitischen und außenpolitischen Themen führen.

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Gruppenbild der 10b mit Hauptmann Langlois vor einem ausgemusterten Hubschrauber

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Rückfahrt nach Bad Buchau

 

 

Steinzeit zum Anfassen (SZ)

„Schule macht Museum“: Schüler des Progymnasiums stellen im Federseemuseum aus

Judith Hänsler (von links), Vanessa Lorek, Eva Blank und Hannah Konrad haben in vielen Stunden zusammen mit Lehrerin Bianca Leut
Judith Hänsler (von links), Vanessa Lorek, Eva Blank und Hannah Konrad haben in vielen Stunden zusammen mit Lehrerin Bianca Leutz und Museumspädagogin Bettina Reicke vom Federseemuseum ein jungsteinzeitliches Haus nachgebaut.

sz- annette grüninger

Bad Buchau sz Eine aufgeweckte Schülergruppe, die sich um Vitrinen schart und Exponate begutachtet: Das ist im Federseemuseum Bad Buchau eigentlich ein ganz gewöhnlicher Anblick. Ganz und gar nicht gewöhnlich war jedoch die Rollenverteilung der jüngsten Ausstellungseröffnung: In der neuen Studioausstellung gehören die Schüler des Progymnasiums nicht zu den Besuchern – sondern zu den Machern. Und die haben den erwachsenen Museumsbesuchern einiges an Wissen voraus.

Die Scheibe in der Vitrine ist kleiner als ein Handteller, aus Ton gebrannt und wirkt geheimnisvoll, vor allem durch die hübschen Verzierungen, die in der Oberfläche eingeprägt sind. Amy, Laura und Franka wissen nicht nur, was es mit diesem sonderbaren Gegenstand auf sich hat – sondern auch, wie mühevoll seine Herstellung ist. Und zwar aus eigener Erfahrung.

Originalgetreu und selbstgemacht

Einen ganzen Nachmittag, berichtet die elfjährige Amy, habe sie für die sogenannte Spinnwirtel benötigt. „Und man war dann richtig froh, wenn die Spinnwirtel den Brand im Ofen überstanden hat.“ Die Tonscheibe ist Teil einer Handspindel, wie sie in der Steinzeit zum Verspinnen von Fasern verwendet wurde. Im Moorboden am Federsee, wissen Amy und ihre Mitschülerinnen, haben sie die Jahrtausende überdauert, um schließlich von den Archäologen entdeckt zu werden.

Auch bei den anderen Exponaten der Ausstellung „Schule macht Museum“ handelt es sich um originalgetreue Repliken von Funden oder Modellen – und allesamt Arbeiten von Schülern des Progymnasiums, hergestellt in der Steinzeit-AG oder in Schulprojekten.

So haben etwa einige Schülerinnen der siebten und achten Klasse zwei jungsteinzeitliche Häuser, wie sie auch im Freigelände des Museums sind, im Maßstab 1:10 nachgebaut – und dabei viel Ausdauer an den Tag gelegt, berichtet Museumspädagogin Bettina Reicke vom Federseemuseum, die mit Ursula Boss und Bianca Leutz vom Progymnasium die Schüler bei der Ausstellungsvorbereitung unterstützt hat. Ganze Nachmittage lang hätten die Schülerinnen Bauholz gesucht, geknotet, geflochten, die Wände mit Lehm beschmiert und Dächer mit Rindenbahnen gedeckt. „Als die Häuser dann standen, haben wir Erwachsenen gesagt: Boah, die sind so schön, die müssen wir zeigen“, erzählt Reicke. Da auch in der Steinzeit-AG der Sechstklässler viele schöne Arbeiten rund um Alltag und Überleben in der Steinzeit entstehen, ist eine richtige Ausstellung zusammengekommen.

Und die ist ziemlich eindrucksvoll, findet auch Museumsleiter Dr. Ralf Baumeister: „Was hier entstanden ist, ist mehr als eine gängige Schulausstellung.“ Schon seit vier Jahren verbindet Federseemuseum und Progymnasium in Bad Buchau eine enge Partnerschaft. „Uns ist es natürlich auch wichtig, ein Verständnis für das Weltkulturerbe zu wecken“, erklärt Baumeister. In Projekten oder in der freiwilligen Steinzeit-AG ließen sich die Schüler nachhaltig für ihr schützenswertes kulturelles Erbe hier am Federsee begeistern.

Begeistert zeigten sich auch Bürgermeisterstellvertreterin Angelika Lipke und Rektor Dr. Matthias Hoffmann bei der Ausstellungseröffnung, zu der auch Dr. Karl Sandmaier und Klaus Günther vom Altertumsverein sowie Chris Günther als Techniker des Federseemuseums gekommen waren. „Ich muss sagen, dass ich als Schulleiter sehr, sehr stolz auf euch bin“, lobte Hoffmann seine Schüler. Mit Sicherheit gebe es etliche unter ihnen, die in direkter Linie mit den Siedlern der Steinzeit verwandt seien: „Das ist also auch eine Beschäftigung mit eurer Vergangenheit.“

Doch ob verwandt oder nicht: Auch so finden die Steinzeit-AGlerinnen Amy, Laura und Franka die Steinzeit ziemlich spannend. Und die Spinnwirtel in den Vitrinen des Federseemuseums werden sie nun sicher mit ganz anderen Augen betrachten.

Die Ausstellung „Schule macht Museum“ ist noch bis Sonntag, 1. November, täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Ein Video von der Ausstellungseröffnung gibt es unter „Bad Buchau“ auf

www.schwaebische.de

Text und Bild: Annette Grüninger (SZ)

Sozial-AG unterstützt Ökumenischen Freundeskreis Asyl in Bad Buchau

Am Samstag,  17.10.15, haben die zehn Schülerinnen und Schüler der Sozial-AG des Progymnasiums am Spielenachmittag mit Asylbewerbern im Evangelischen Gemeindehaus teilgenommen.

Beim gemeinsamen Spiel gab es Gelegenheit sich kennen zu lernen. In der persönlichen Begegnung mit den Flüchtlingen erhalten die nüchternen Zahlen, die man tagtäglich in den Medien hört und liest, ein Gesicht. Hinter den  Nachrichten werden persönlich bewegende Lebensgeschichten deutlich.

Die Sozial-AG  fördert so die Entwicklung von Empathie und die Wertschätzung der Fremden. Erfreulich viele Schüler widmen sich in ihrer Freizeit dieser neuen Aufgabe, die sie als erfüllender empfinden als das Spiel  mit Handy und Co.

Die Sozial-AG wird sich das gesamte Schuljahr über aktiv an der Unterstützung der Flüchtlinge beteiligen.

Im Zusammenhang der Arbeit der Sozial-AG steht auch die Sammlungsaktion, bei der Schüler gebeten wurden, Spiele zu spenden, die an Asylanten-und Flüchtlingsfamilien weitergegeben werden. Die Spiele können bei Frau Gropper abgegeben werden.

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Text: Angelika Gropper, Martin Gabel

Bilder: Nico Faden

 

 

Schule macht Museum – Ausstellungseröffnung im Federseemuseum

Am 16.10.2015 war für die Schülerinnen und Schüler der Steinzeit-AG der große Tag gekommen: Die Eröffnung ihrer ersten eigenen Ausstellung mit dem Titel „Schule macht Museum“ fand am Morgen im Federseemuseum statt.

Bereits seit vier Jahren besteht die Kooperation zwischen Federseemuseum und dem Progymnasium. Aus dieser Partnerschaft zwischen der Schule und dem das UNESCO-Welterbe vermittelnden Museum vor Ort entstand der Wunsch, die bereits seit Jahren an unserer Schule etablierten Aktivitäten innerhalb des Schullebens in der Arbeit als UNESCO-Projektschule zu fokussieren. Seit März 2015 hat das Progymnasium Bad Buchau den Status einer interessierten UNESCO-Projektschule erhalten.

Im Rahmen der Steinzeit-AG für die Klassen 6 und eines Steinzeit-Projekts ab Klasse 7 besuchten unsere SchülerInnen im Schuljahr 2014/15 regelmäßig das Museum, um bei zahlreichen praktischen Aktionen einen tieferen Einblick in das jungsteinzeitliche Leben zu bekommen.

Dadurch waren im letzten Jahr so viele tolle Stücke entstanden, dass man sie der Öffentlichkeit nicht länger vorenthalten wollte. „Die Idee zur Ausstellung entstand mit der Fertigstellung der Steinzeit-Häuser“, berichtet Museumspädagogin Bettina Reicke bei der Eröffnung. Die Nachbauten im Maßstab 1:10, die von Schülerinnen der Klassen 7 und 8 gebaut wurden, bilden das Zentrum der Ausstellung. Um sie herum informieren die von der Steinzeit-AG in Klasse 6 hergestellte Werkzeuge und Gefäße über die verschiedenen Bereiche des damaligen Lebens: Ernährung, Textilherstellung, Lederverarbeitung, Keramikherstellung und die Verwendung von Werkzeugen. Zu jedem Thema geben Texttafeln einen tieferen Einblick. Zusätzlich können die Besucher auf zahlreichen Fotos die TeilnehmerInnen bei der Arbeit und die Ausstellungsstücke bei ihrer Entstehung beobachten. Beim Aufbau der Ausstellung wirkten mehrere SchülerInnen der Steinzeit-AG selbst mit und gestalteten mit viel Hingabe die Vitrinen für ihre Werke. So spürten die TeilnehmerInnen der AG nicht nur während der AG durch eigenes Tun der damaligen Lebensweise nach, sondern sie erhielten beim Aufbau der Ausstellung auch einen Einblick in die Museumsarbeit.

Die Ausstellung wird noch bis zum Saisonende im Federseemuseum zu sehen sein.

Wir bedanken uns beim Federseemuseum für die erfolgreiche Kooperation und freuen uns auf euren Besuch!

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Text: Schüler der Steinzeit-AG

Bilder: Bianca Leutz

7 Tage volles Programm – Der Austausch mit Le Lion-d’Angers

Der sieben Tage dauernde Austausch begann am Freitag mit einem Ausflug nach Steinhausen und Schussenried zur Besichtigung der Barockkirchen, am Montag folgte der Besuch in der Sinnwelt im Jordanbad Biberach, danach ging es nach Sigmaringen ins Schloss, wo  besonders die  Waffenkammer beeindruckte.

Dienstags kam Ritter-Sport an die Reihe, der Besuch in der Schokoladenfabrik war von den Schülern mit Begeisterung erwartet worden, durfte man doch auch selbst Schokolade herstellen. Die schönste Kreation der Schüler war eine Schokolade mit Marshmellows und Himbeeren.

Mittwochs standen die Stadtrally in Konstanz und eine Schifffahrt auf dem Bodensee auf dem Programm. Am Abend gab es dann den privaten Höhepunkt des Austausch: die Abschiedsparty , bei der die Lehrer nicht stören durften. Das Aufstehen am Donnerstag fiel dementsprechend schwer.

Am Donnerstag, dem letzten Tag des Aufenthalts, stand die Schule ganz im Mittelpunkt: Es gab neben der Teilnahme am Unterricht erstmals eine Sprachanimation, die von Ina Wieser organisiert wurde.  Bei der „animation linguistique““ wird gemeinsam am Wortschatz gearbeitet, indem der Austauschpartner jeweils Experte seiner Muttersprache ist.  Leider reichte die Zeit nicht, um mit dem gewonnenen Wortschatz intensiver zu arbeiten. Sicher wird wird sich das Programm in den kommenden Jahren weiter in Richtung intensive Spracharbeit verändern,  Frau Wieser liegt viel daran, den Austausch gerade für die sprachliche Entwicklung der Schüler noch wirkungsvoller zu gestalten.

Die Gastschüler waren wie immer bei ihren deutschen Partnerfamilien untergebracht. Am Wochenende fuhren viele nach Ulm, zur Wimsener Höhle oder zum Jordanbad in Biberach. Der Austausch war ein Gewinn für beide Seiten, da man Einblicke in das Leben der anderen gewinnen konnte. In Frankreich isst man zum Beispiel abends viel später als in Deutschland und immer warm, wie eine zweite Hauptmahlzeit. Und Spätzle oder Bretzeln waren für die Franzosen natürlich ungewöhnlich und interessant, und nur ganz wenige lehnten das Unvertraute ab. Beide Seiten profitierten durch die „gemischte Konversation“ zu Hause, meinten Julia Strahl und Alina Irmler aus der Klasse 8a: Der deutsche Partner sprach französisch und umgekehrt. Das erhöhte auch die Freude am Französischlernen, die zumindest bei diesen beiden französischbegeisterten Schülerinnen sehr deutlich ist.

Auch die Gastschüler machten ihre kulturellen Erfahrungen: Sie wunderten sich etwa darüber, dass man in Deutschland nicht jeden Nachmittag Unterricht hat. In Frankreich hat man jeden Tag außer Mittwoch bis 5 Uhr Schule. Außerdem sind sie mehr Disziplin und Ordnung gewöhnt, sie staunten auch nicht schlecht darüber, wie frech deutsche Schüler sein durften, ohne dass es gleich Strafen gab. Auch an anspruchsvolle Aufgaben ist man gewöhnt: In der Woche war ein 30-seitiges Arbeitsheft durchzuarbeiten, auf Deutsch! Und alles ohne Klagen. Auch der höfliche Umgang und die guten Manieren fielen auf.

Es entwickelten sich noch engere Freundschaften als beim ersten Mal, als die Deutschen in Frankreich waren, man bleibt auch weiterhin in Kontakt. Der Abschied abends um um 7 fiel allen schwer, es gab auch Tränen, bevor der Bus zu seiner 16-stündigen Heimfahrt aufbrach.

Leider geht trotz aller gemeinsamen Bemühungen der beiden Schulen auch an der französischen Partnerschule das Interesse an Deutsch zurück.  Spanisch verdrängt Deutsch immer mehr als zweite Fremdsprache, seit die Schüler frei wählen dürfen. Dabei ist natürlich nicht nur bedenklich, dass die Deutschlehrer in Frankreich um ihre Arbeit bangen müssen, es bedarf offensichtlich politischer Anstrengungen, um das kulturelle und politische Gewicht der deutsch-französischen Allianz wieder zur Geltung zu bringen – auch und besonders in der Bildungspolitik.

 

Text: Martin Gabel, Julia Strahl, Alina Irmler, Ina Wieser

Bild: Ina Wieser

 

 

 

 

 

 

Zur Ausbildungsmesse: Infos für Schüler, Plattform für Betriebe (SZ)

Alles im Griff: Die jungen Mitglieder der KLJB Alleshausen und ihre Kooperationspartner freuen sich auf die Ausbildungsmesse.

Alles im Griff: Die jungen Mitglieder der KLJB Alleshausen und ihre Kooperationspartner freuen sich auf die Ausbildungsmesse.sz-: annette grüninger

Alleshausen sz Jedes Jahr scheint die Ausbildungsmesse der KLJB Alleshausen ein klein bisschen größer zu werden: 40 Betriebe, Verbände und Einrichtungen aus der Region haben sich in diesem Jahr angemeldet, um sich und ihre Ausbildungsberufe am Freitag, 13. November, im Schulzentrum Alleshausen zu präsentieren. 511 Schüler werden allein am Vormittag erwartet. Kein Wunder: Die Messe unter dem Motto „Arbeit ist Zukunft – informiere dich jetzt!“ hat sich mittlerweile im Federseeraum fest etabliert.

Der erste Freitag nach den Herbstferien: Dieser Termin ist nicht nur im Kalender der weiterführenden Schulen im Federseeraum, sondern inzwischen auch bei vielen Betrieben fest für die Ausbildungsmesse in Alleshausen reserviert. „Der Andrang war in diesem Jahr wirklich erstaunlich“, sagt Patrick Hepp von der KLJB Alleshausen. Ab Anfang Juli nahmen die jungen Organisatoren die Anmeldungen der Firmen entgegen – „zwei Wochen später waren wir komplett ausgebucht“, berichtet Hepp. „Und schon jetzt gibt es Anfragen für nächstes Jahr.“

Gerichtsvollzieher kündigt sich an

Jugendliche bereiten Ausbildungsmesse vor

Jugendliche bereiten Ausbildungsmesse vor

So möchte etwa das Riedlinger Milchwerk am 11. November 2016 mit dabei sein. Auch der Firma Kavo mussten die Veranstalter erst einmal absagen und auf nächstes Jahr vertrösten. Zudem habe sich ein Gerichtsvollzieher gemeldet, berichtet Hepp und lacht: „Da ist mir erst einmal das Herz in die Hose gerutscht.“ Aber alles halb so schlimm: Stattdessen wollte sich der Justizbeamte als Ausbilder an der Messe beteiligen

Vorführung mit Motorsägen

Interessant und vielversprechend klingt aber auch der Ausstellermix in diesem Jahr: Mit dem Bad Buchauer Salon „Das Haar“ ist etwa erstmals das Frisörhandwerk vertreten. Neu dabei sind auch die Handwerkskammer Ulm, die Firma Wölpert aus Ertingen oder die Physiotherapieschule Kiedaisch. Als Ausbildungsbetrieb präsentiert sich zudem das Landratsamt Biberach, speziell das Kreisforstamt, das für 13.30 und 15.30 Uhr eine Motorsägen-Vorführung auf dem Schulhof angekündigt hat. Am Stand der Bundeswehr habe bereits im vergangenen Jahr „ein riesen Andrang“ geherrscht, freut sich Hepp, den Publikumsmagneten wieder mit im Boot zu haben. Vor allem aber möchte die KLJB großen und kleineren Ausbildern aus der Region – namhafte Firmen wie Liebherr, die Franz Kessler AG, Feinguss Blank, Reck-Technik und viele mehr – eine Plattform bieten. Trotz ihrer Bedeutung für die Region sind diese Betriebe nicht immer auch den Schülern als Ausbilder geläufig, erinnert sich Hepp an seine eigene Berufswahl. Heute arbeitet der 21-Jährige als Personalreferent bei Feinguss Blank – eine Aufgabe, bei dem ihm auch seine Erfahrung als Alleshauser Messeorgansisator zugute kommen dürfte: „Ich habe da auch persönlich etwas mitnehmen können – und es macht richtig Spaß, mit den Ausstellern zusammenzuarbeiten.“

Doch nicht nur mit den Betrieben, auch mit den Schulen der Region arbeiten die 34 Mitglieder der KLJB gut zusammen. Für viele Schulen ist die Alleshauser Ausbildungsmesse fester Bestandteil der Berufsorientierung geworden. Ganze Klassen reisen dafür eigens mit dem Bus-Shuttle der Firma Diesch an. So haben sich die Michel-Buck-Gemeinschaftsschule in Ertingen/Herbertingen mit 100 Schülern, die Donau-Bussen-Schule in Unlingen/Uttenweiler mit 70 Schülern und die Edith-Stein-Schule in Dürmentingen mit 20 Schülern angemeldet. Mit 140 Schülern, darunter die Flüchtlinge der Vorbereitungsklassen, besuchen die Beruflichen Schulen in Riedlingen die Ausbildungsmesse.

Partnerschaft mit Schulen

Als feste Kooperationspartner nehmen die Schüler der Jakob-Emele-Realschule in Bad Schussenried sowie des Progymnasiums und Federseeschule aus Bad Buchau an der Ausbildungsmesse teil. Während der Vormittag den Schulen gehört, können sich interessierte Jugendliche und auch Eltern am Nachmittag auf der Messe informieren. Da sei es meist auch ein wenig ruhiger und die Gespräche intensiver, hat Hepp beobachtet. „Bei den Elternabenden weisen wir immer auf diese Möglichkeit hin“, sagt Albrecht Binder, Schulleiter der Jakob-Emele-Realschule. Schließlich habe man gute Erfahrungen gemacht, ergänzt Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt von der Federseeschule: „Die Ausbildungsmesse ist wunderbar organisiert.“

Ein Video zur Ausbildungsmesse gibt es unter „Bad Buchau“ auf

www.schwaebische.de

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Text und Bilder: SZ (A. Grüninger)

Wandertag der Lehrer

Am Mittwoch, 07.10.2015, findet der Lehrwandertag der „Schulen um den Federsee“ statt. Die Schule endet um 11.00 Uhr. Die Fahrschüler können nach der 4. Stunde ihre Busse für die Heimfahrt erreichen.