Monthly Archives: April 2015

Vernissage „Der Blick auf die Dinge“ am 21.05.2015

Wir laden Sie recht herzlich ein zur

Vernissage „Der Blick auf die Dinge“

am Donnerstag, den 21.05.2015
um 19 Uhr 30
im Progymnasium Bad Buchau
es stellen aus: alle Klassenstufen

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Matthias Hoffmann, Bianca Leutz, Irene Merkle

 

 

034 (1)

 

 

 

Jugendmedienevent 2015 „Wozu noch Journalismus?“ von Nico Faden (9a)

Das „JugendMedienEvent“ ist eine alljährliche Veranstaltung für junge Journalisten und wurde 1988 von der Jungen Presse e.V. ins Leben gerufen. Auf dem Event werden Seminare, Diskussionsrunden, Recherchebesuche und Workshops bei Medienmachern geboten. Das jüngste JME fand zwischen dem 19. und 22. März 2015 unter dem Thema „Wozu noch Journalismus?“ in Köln statt.

Durch unsere Deutschlehrerin, Frau Boss, wurde ich auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht und bekam die Möglichkeit, selbst teilzunehmen.

Am 19. März um 19:00 Uhr wurden alle Teilnehmer begrüßt und bekamen Zeit, sich und die Veranstalter gegenseitig kennenzulernen. Als großes Einstiegsevent wurden sogenannte Medienspezialisten, darunter Bodo Löttgen von der CDU, Leseanwalt Anton Sahlender, der stellvertretende Geschäftsführer des Axel Springer Verlages Rudolf Porsch, die freie Journalistin und Twitter-Expertin Christina Quast, die Leiterin der Journalistenakademie Friedrich Ebert Stiftung Carla-Schulte Reckert, der Vorsitzende der Jungen Presse e.V. Marcus Hammes und der stellvertretende Chefredakteur des Kölner Anzeiger, zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Zu Fragen wie „Wozu noch Journalismus, wenn es doch Twitter und Co. gibt?“, wurden Publikum und Spezialisten aufgefordert, ihre Meinung zu äußern.

Am folgenden Tag bekam jeder Teilnehmer die Möglichkeit, einen Recherchebesuch zu tätigen (beispielsweise für den Bericht einer Schülerzeitung), wobei ich mich persönlich für eine Rundfahrt im Kölner Hafen entschied, auf welcher man vieles über die Geschichte Kölns und dessen Wirtschaft in vergangenen Jahrhunderten erfahren konnte.

Am Abend des 20. März besuchten wir das Cinedome Kino in Köln, um noch vor dem offiziellen Kinostart die beiden Kinofilme „About a Girl“ und „The F Word“ sehen zu können. Nach der exklusiven „About a Girl“ Preview bekamen wir sogar die Chance, Martin Rehbock, dem Produzenten des Films, und Mark Monheim, dem Regisseur des Films, unsere Fragen zu stellen.

Am 21. März stand ein weiterer Recherchebesuch an, wobei ich mich persönlich dazu entschied, den Chemie-Konzern und Veranstalter des „Jugend Forscht“-Wettbewerbes Bayer AG zu besuchen. Am Nachmittag drehten ein paar Jugendliche und ich innerhalb von 3 Stunden eine kleine Reportage über das Thema „Medienbeeinflussung im Internet“, zu finden auf dem YouTube-Kanal der „Medienprojekt Essen e.V. Medienzentrum Ruhr e.V.“. Am Abend zeigte uns ein Kölner Stadtführer die heutige und vergangene Kultur Kölns.

Die Zeit verging schnell und ehe wir es uns versahen, war es schon Sonntag, den 22. März. An diesem Tag durften wir eine Rundfahrt auf dem Rhein bei Köln mit der MS Rheinfantasie unternehmen, jedoch natürlich nicht nur so zum Spaß. Wir sollten wieder mit verschiedenen Spezialisten die vergangenen drei Tage reflektieren und diskutieren, sowie uns noch einmal mit Themen wie „Welche Medien sind am vertrauenerweckendsten?“ auseinandersetzen.

Das ist natürlich nur eine ziemlich grobe Zusammenfassung meiner vier Tage in Köln, wer sich das Ganze  genauer anschauen möchte, kann dies unter

http://jugendmedienevent.de/

gerne tun.

 

Nico Faden

Audit für „BoriS“ am Progymnasium – Was ist eigentlich „BoriS“?

Ein Team aus drei Experten hat das Progymnasium besucht, das sich um die Anerkennung als Schule mit besonderem Schwerpunkt auf der Berufs-und Studienorientierung bewirbt,  denn Berufsorientierung  ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der schulischen Bildung.

Im Audit mit dem Schulleiter, der BOGY-Beauftragten  Martina Perkounigg und dem Gemeinschaftskundelehrer Martin Gabel wurde festgestellt, inwieweit das Progymnasium mit seinem vielfältigen Angebot an Veranstaltungen zur Berufsorientierung schon jetzt dem höheren Anspruch einer BoriS-Schule entspricht. Bei Anerkennung dieses Standards wird die Schule mit einem speziellen Gütesiegel ausgestattet: dem Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg – BoriS  („Berufsorientierungs-Siegel“).

Welcher Beruf ist der richtige für mich? Für Schülerinnen und Schüler wird es immer schwieriger, die passende Antwort auf diese Frage zu finden. Der schnelle Wandel von Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft macht die Berufs- und Studienorientierung in der Schule zu einer großen Herausforderung, aber auch zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Zukunft. Genau aus diesem Grund wurde BoriS – das Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg ins Leben gerufen.

BoriS unterstützt Schulen und ihre externen Partner darin, die Qualität der Berufs- und Studienorientierung weiter zu erhöhen und zu sichern. Es schafft Transparenz und fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen.  Schulen wird die Möglichkeit eröffnet, die besondere Qualität ihrer Leistungen nach außen hin zu dokumentieren.

Nicht zuletzt gibt BoriS Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern die Sicherheit, die richtige Schule für einen erfolgreichen Übergang in den Beruf zu wählen oder gewählt zu haben.

—-

Quelle zu  BoriS: http://www.boris-bw.de/uploads/pics/BORIS_Flyer_Schulen_S.pdf

Franziska Rist löst Jochen Hartnagel als Schulsozialarbeiterin ab (SZ)

Franziska Rist ist das neue Gesicht der Bad Buchauer Schulsozialarbeit. Die 22-Jährige tritt nach den Osterferien die Nachfolge von Jochen Hartnagel als Schulsozialarbeiterin der Federseeschule und Progymnasium an. Nach vier Jahren in Bad Buchau hat Hartnagel nun im Gemeinderat zum letzten Mal seinen Jahresbericht vorgelegt.

302570_1_articleorg_B82489627Z.1_20110228093519_000_GVDEMILL.2_0

Jochen Hartnagel im Schülergespräch

Mobbing und Ausgrenzung, schulische, familiäre oder psychische Probleme, ein auffälliges Sozialverhalten oder Schwierigkeiten, sich in die Klassengemeinschaft einzufügen: Es sind immer wieder dieselben Themen, mit denen die Schulsozialarbeit konfrontiert wird. „Bei den psychischen Problemen hatte ich den Eindruck, dass sie nicht unbedingt weniger wurden“, blickte Schulsozialarbeiter Jochen Hartnagel in der jüngsten Ratssitzung auf das vergangene Schuljahr zurück.

Eine ganz neue Herausforderung stelle dagegen die Arbeit mit den Flüchtlingskindern dar. Als Schulsozialarbeiter habe er sich zwar in erster Linie den schulischen Problemen angenommen, berichtete Hartnagel auf Nachfrage von CDU-Stadtrat Gerwig Müller. Schließlich werden die Flüchtlingskinder ohnehin durch Sozialarbeiter betreut. Dennoch seien alle Beteiligten des Schulsystems gefordert. „Auch diese Problematik wird mit Sicherheit nicht weniger.“

Bedarf steigt stetig

Der Bedarf an der Schulsozialarbeit an den beiden Schulen scheint also nicht abzunehmen, ganz im Gegenteil. Die Zahl der Schülerkontakte und Einzelbetreuung ist in den vergangenen Schuljahren kontinuierlich gewachsen. Immer mehr Kinder und Jugendliche finden den Weg zur Schulsozialarbeit, was Hartnagel auf die „langjährige Beziehungsarbeit“ zurückführt. Denn zum weiten Tätigkeitsfeld der Schulsozialarbeit gehören auch Klassenprojekte, etwa zur Gewalt- und Suchtprävention, Angebote zur Berufsorientierung oder die Beteiligung am Sommerferienprogramm.

Klaus Kappeler vom Haus Nazareth in Sigmaringen, dem Träger der Buchauer Schulsozialarbeit, hat noch eine weitere Erklärung für den steigenden Bedarf: Durch den Ausbau des Ganztagsangebots „verweilen die Schüler länger und häufige an der Schule – da wird die Schulsozialarbeit automatisch stärker genutzt.“

Deshalb würde Kappeler die Schulsozialarbeit in Bad Buchau gerne von einer 75-Prozent- zu einer vollen Stelle ausbauen. Dem Gemeinderat legte der Teamleiter des Hauses Nazarath eine erste Kostenberechnung vor. Demnach erhöhe sich der jährliche Aufwand von 43000 auf 45365 Euro, wobei Land und Kreis ein Teil der Kosten tragen und der städtische Anteil so lediglich von um 6000 Euro steige. Elisabeth Sonheimer-Leonhard, Rektorin der Federseeschule, würde einen solchen Ausbau begrüßen, auch FWV-Stadtrat Michael Wissussek sprach sich dafür aus. Bei den Haushaltsberatungen werde das Thema wieder auf die Tagesordnung kommen, versprach Bürgermeister Peter Diesch.

Bis dahin wird auch Franziska Rist ihre Arbeit an den beiden Schulen aufgenommen haben. Die künftige Schulsozialarbeiterin studiert derzeit noch an der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen, wird ab April jedoch schon ihr Praxissemester in Bad Buchau verbringen und dann im Herbst mit abgeschlossenem Studium ins neue Schuljahr starten.

Text und Bild: Annette Grüninger, SZ vom 27.3.2015 
Titel und Bild leicht verändert