Monthly Archives: Februar 2015

Wintersporttag 2015

Diesmal spielte das Wetter mit! Bei strahlendem Sonnenschein und beinahe frühlingshaften Temperaturen ging es mit 26 Schülern zum Wandern zum Blinden See bei Ertingen und mit elf Schülern und Frau Boss auf den Bussen,  eine Gruppe ging zum Schlittschuhlaufen nach Ulm, eine andere zum Schifahren nach Ofterschwang. Kaum ein Schüler fehlte, und wenn, dann nur wegen der häufigen grippalen Infekte, die schon in den Tagen zuvor die Klassenzimmer geleert hatten. Besonders groß war die Begeisterung der Schifahrer, denn soviel Schnee wie dieses Jahr hatte es in den Jahren zuvor nicht mehr gegeben.

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Info-Abend am Progymnasium Bad Buchau für die Klassen 4 am 10.03.2015 um 18.00 Uhr

Die Umbrüche im Bildungssystem verunsichern viele Eltern: G8 oder G9? Allgemeinbildendes Gymnasium oder Gemeinschaftsschule? Eltern sind im Zweifel, welche Schule für ihr Kind die bestmögliche Wahl ist. Am Dienstag, den 10. März 2015 um 18.00 Uhr findet daher am Progymnasium Bad Buchau zu dieser Frage ein Informationsabend statt. Alle Eltern und Schüler der Klassen 4 sind herzlich eingeladen.

Einige Gymnasien haben in den vergangenen Jahren ihr Angebot auf G9 erweitert. Viele Eltern fragen sich nun, ob es noch sinnvoll ist, ihr Kind für das Progymnasium anzumelden, das weiterhin dem G8-Modell folgt. Nach Meinung der Schüler, Eltern und Lehrer des Progymnasiums, aber auch vieler Bildungsexperten, sprechen gewichtige Gründe für die Option des G8-Gymnasiums.

Am Progymnasium Bad Buchau bietet die überschaubare Schulgemeinschaft gute Bedingungen für das persönlich geprägte Miteinander der Schüler untereinander, aber auch für das vertrauensvolle Verhältnis von Lehrern, Schülern und Eltern. Die Schule bietet den Schülern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Förderung – im Unterricht, bei der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit und für den Erwerb sozialer Kompetenzen. Die Vielfalt an Unterrichtsmethoden und die differenzierende Berücksichtigung der individuellen Schülerpersönlichkeit wird am Progymnasium in einem höheren Maße verwirklicht, als dies an großen Schulen möglich ist.

Zu den Vorteilen der Größe kommt am Progymnasium die mustergültige Ausstattung mit Fachräumen und modernen Medien, darüber hinaus auch noch das anspruchsvolle pädagogische Konzept, das die Schule in Zusammenarbeit mit Schülern und Eltern ausgearbeitet hat. Auch Differenzierung und Nachmittagsbetreuung sind Teil des pädagogischen Konzepts, das sich auf effektive Schulorganisation, Professionalität der Lehrkräfte und Unterrichtsmethodik stützt.

Das Progymnasium hat außer seinem mediendidaktischen Profil die Zertifizierung als Schule mit besonderer Achtsamkeit auf chronisch kranke Kinder erhalten und befindet sich vor dem Abschluss des Anerkennungsverfahrens als interessierte UNESCO-Projektschule. Zur Schulkultur des Progymnasiums gehören die Streitschlichter ebenso selbstverständlich wie die Schülernachhilfe, die Schülerpaten, die aktive Pause, die Mitorganisation aller Schulveranstaltungen und -einrichtungen durch die Schüler, der Schulkodex und viele andere Elemente mehr, die eine Schule erst zu einer lebendigen Gemeinschaft machen. Am Info-Abend wird die Schule einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit geben.

Nähere Informationen und Hinweise zu Beratungsgesprächen auch vor der Veranstaltung finden sich hier auf der Homepage der Schule. 

Wer schon vorab Informationen über den gymnasialen Bildungsgang und über das Progymnasium sucht, oder wer am Informationsabend verhindert ist, kann über das Schulsekretariat (Tel. 07582 93300, vormittags von 8.00 – 11.15 Uhr) kurzfristig einen Gesprächstermin mit der Schulleitung vereinbaren.

 

Fasnet 2015

Ab 9 Uhr lief das Programm des Progymnasiums in der Turnhalle an. Lustige Sketche und artistische Turneinlagen wechselten miteinander in rascher Folge ab, wobei sich zeigte, wie intensiv die Schüler und Schülerinnen trainiert und geübt hatten, sodass vielen Beobachtern das Programm noch ausgefeilter und die Leistungen noch professioneller erschienen als letztes Jahr.

Auch die Klassenmottos wurden von fast allen Schülern und Lehrern kreativ umgesetzt. Die Schulleitung erschien im Beatles-Look der Flower-Power-Generation der 60er Jahre, Klasse 10 zeigte sich im landwirtschaftlichen Arbeitsanzug, was ihrem Abi-Motto „Klasse sucht Abschluss“ eine besondere Note verlieh.

Ausklang des Fests war vor der Befreiung durch die Moorochsen und der Gefangennahme des Schulleiters ein fröhlicher Tanz, dessen schwierige Schrittfolge Frau Feyen als Vortänzerin vermittelte, womit sie deutlich machte, dass das Progymnasium nicht nur eine tolle Sportlehrerin, sondern auch eine begabte Tänzerin ihr eigen nennen darf.

 

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Prävention am Progymnasium Bad Buchau

Für die Klassenstufe 6 des Progymnasiums Bad Buchau wurde im Rahmen des MFM-Projekts ein Vormittag organisiert, der mit 2 Veranstaltungen, einmal an die weiblichen und einmal an die männlichen Schüler gerichtet war. Die Referenten, Frau Bohner und Herr Burandt, verstanden mit Sachkompetenz anschaulich und unterhaltsam Vorgänge rund um Pubertät, Zyklusgeschehen, Fruchtbarkeit und die Entstehung neuen Lebens altersgerecht den Schülerinnen und Schülern nahezubringen.

Die Wertschätzung des eigenen Körpers ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe und Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheit und Sexualität. Dazu gehört auch sich als Frau oder Mann zu bejahen.

Das MFM-Projekt in Klasse 6 ist eingebunden in das Präventionsprogramm des Progymnasiums Bad Buchau. Ziel ist eine Stärkung der Schüler, dabei sollen die Schüler über alle Klassenstufen hinweg Zutrauen in ihre Fähigkeiten und in ihre Person erhalten. So soll Ausgrenzung vermieden bzw. eine Stärkung der Klassen in ihrem sozialen Miteinander erreicht werden.

In jeder Klassenstufe wird der Schwerpunkt der Prävention anders gesetzt und auf eine bestimmte Thematik näher eingegangen. Die Projekte sind aufeinander abgestimmt und zielen auf eine nachhaltige und vorausschauende Prävention. Nachhaltigkeit entsteht durch die Kontinuität der präventiven Maßnahmen. In Klasse 5 liegt ein Hauptthema auf dem sozialen Miteinander, in Klasse 6 die Wertschätzung des eigenen Körpers und der Persönlichkeit, Klasse 7 und 8 greifen das Thema Sucht auf, in den Klassen 9 und 10 stehen die Stärkung des Selbstbewusstseins und zunehmende Verantwortung für Andere im Vordergrund. Als Grundlage des Präventionsprogramm dient das vom Land Baden-Württemberg herausgegebene Konzept „stark.stärker.WIR.“, das vom Präventionsteam der Schule zu einem auf das PG zugeschnittenen Programm der Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung zusammengefasst wurde. So ist jetzt die gesamte Schulgemeinschaft einbezogen und kann davon profitieren.

Text und Bilder: Regina Mayer

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Thementag Elternhaus und Schule am 11. März 2015

Jugend Aktiv e.V. veranstaltet am 11.03.2014 im Stadteilhaus Gaisental in Biberach den Thementag „Elternhaus und Schule“. Der Thementag gliedert sich in zwei Veranstaltungen. Nachmittags haben Lehrer, Schulleitungen, SchulsozialarbeiterInnen und andere pädagogische Mitarbeiter die Möglichkeit sich zum Thema „In vier Schritten zu erfolgreichen Elterngesprächen“ fortzubilden.

Am Abend werden sich Eltern, Elternvertreter, Elternbeiratsvorsitzende aller Schularten, LehrerInnen, SchulleiterInnen und SchulsozialarbeiterInnen und sonstige Interessierte darüber austauschen, was eine gute Kooperation zwischen Elternhaus und Schule braucht.

Nähere Informationen: schule_150204_thementag_11_maerz

https://de-de.facebook.com/jugendaktiv

 

Elternsprechtag am Dienstag, 24. Februar 2015 von 16.00 Uhr bis 19.30 Uhr.

Dienstag, 10. Februar 2015
Sehr geehrte Eltern,

wir laden Sie wieder herzlich ein zu unserem

E l t e r n s p r e c h t a g

am Dienstag, 24. Februar 2015 von 16.00 Uhr bis 19.30 Uhr.

Die Ausgabe der Halbjahresinformationen und Zeugnisse erfolgt am 6.2.2015. Dies kann und sollte Anlass zu einem Gespräch zwischen Schule und Elternhaus sein, um gemeinsam auf die Erfahrungen des ersten Halbjahres zurückzublicken und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen für das zweite Halbjahr in die Wege zu leiten. Unser Elternsprechtag am 24. Februar bietet hierzu wieder eine gute Gelegenheit.

Organisatorischer Ablauf:
An den Türen werden ab 15.30 Uhr Zeitpläne für die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer angebracht, in denen Sie sich eintragen können (Zeittakt 5 Minuten). Lassen Sie zwischen Ihren Terminen genügend Luft, um kleinere Verschiebungen aufzufangen.

Voranmeldungen:
Damit es am Dienstag kein Gedränge beim Einschreiben in die Zeitpläne gibt und die Kolleginnen und Kollegen die Verteilung der Gesprächstermine etwas steuern können, haben Sie auch die Möglichkeit sich mit Terminvorschläge bei den einzelnen Lehrerinnen und Lehrern voranzumelden. Geben Sie dazu ihrem Kind in der Zeit von Montag, 6.2.2015 bis Montag, 23.2.2015 alternative Terminvorschläge für die Lehrkraft, mit der Sie ein Gespräch führen möchten, mit. Ihr Kind kann sich dann an die entsprechenden Lehrerinnen und Lehrer wenden. Für Ihre persönliche Planung können sie den beigefügten Zeitplan verwenden.

Selbstverständlich können Sie aber auch Ihre Eintragung in die Zeitpläne erst am Dienstagnachmittag vornehmen.

Bitte bedenken Sie, dass am Elternsprechtag nur kurze Gespräche oder eine erste Kontaktaufnahme möglich sind. Für ausführliche Erörterungen reichen 5 Minuten nicht aus. Hier muss mit Rücksicht auf die anderen Eltern, die ebenfalls das Gespräch suchen, ein separater Gesprächstermin während der Lehrersprechstunde vereinbart werden.

Folgende Lehrerinnen und Lehrer sind lediglich bis 18.30 Uhr anwesend:
Frau Erne-Menz

Folgende Lehrer können leider nicht anwesend sein (bitte vereinbaren Sie ggfs. einen separaten Termin)
Frau Feyen

Mit freundlichen Grüßen

SD Dr. Matthias Hoffmann

Besuch der Grundschüler aus Alleshausen

Wie jedes Jahr im Februar steht der Besuch der Grundschüler aus Alleshausen vor der Tür.

Nächsten Dienstag, 10.02. 2015, werden uns die Kleinen von der 2. bis zur 4. Stunde besuchen.

Die 6. Klassen des PG besuchen die Biberacher Jugendtheatertage

Am Donnerstag, den 29.01.2015 besuchten unsere beiden sechsten Klassen das Theaterstück „Türkisch Gold“, das in der Biberacher Stadthalle aufgeführt wurde.

In dem Jugendstück von Tina Müller geht es um die sich anbahnende Liebe zwischen Jonas und Aynur. Die beiden haben sich im Urlaub zufällig getroffen und Jonas kehrt schwer verliebt nach Hause zurück, wo er seiner besten Freundin Luiza das Herz ausschüttet. Diese ist jedoch überzeugt davon, dass eine Beziehung der beiden keine Zukunft hat: Aynur sei arrogant, eingebildet und immer mit ihren muslimischen Freundinnen zusammen. Ein deutscher Junge käme da doch gar nicht infrage! Dabei ist sie sichtlich beeinflusst von ihrer eigenen Verliebtheit in Jonas. Das Stück greift viele gängige Vorurteile auf und diskutiert sie. Ob die beiden am Ende richtig zusammenfinden, bleibt jedoch offen.

Dies bot in den folgenden Deutschstunden eine gute Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, selbst kreativ zu werden. Nach einer Nachbesprechung des Stücks sollten sie selbst Fortsetzungen schreiben. Was passiert, wenn die Konkurrentinnen Luiza und Aynur zusammentreffen? Wie werden Jonas‘ Freunde auf seine Beziehung mit Aynur reagieren? In kurzen Spielszenen stellen die Sechstklässler sich ihre Ideen gegenseitig vor.

Text und Bilder: Bianca Leutz

 

Jonas und seine Freunde

 

 

Aynur und Luiza

 

Aynur und Luiza

 

Anja Bever: Klassenzimmer-Theater zu Friedrich Dürrenmatts „Der Richter und sein Henker“

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Klasse 10 verfolgt fasziniert die Darbietung des spannenden Kriminalfalls.

Anja Bever erzählt den Kriminalroman „Der Richter und sein Henker“ von Friedrich Dürrenmatt und die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 des PG Bad Buchaus hören gespannt zu. Diese Aufführung verbindet Leseförderung und Hinführung zum dramatischen Spiel in einzigartiger Weise.
Die ausgebildete Theatererzählerin präsentiert Dürrenmatts Roman in 60 Minuten, frei sprechend, aber ganz nah am literarischen Text, und verhaltend spielend, so dass Sprache und Spiel sich gegenseitig ergänzen. Einziges Requisit ist ein hölzerner Stuhl – verwandelbar auch in einen Tisch.
Mit ihrer Stimme und ihrer körperlichen Präsenz zieht Frau Bever die Jugendlichen in ihren Bann.
Um mit den Schülern über das Gehörte ins Gespräch zu kommen, endet sie an der Stelle, als der alte Kommissar Bärlach seinem Mitarbeiter Tschanz auf den Kopf zu sagt: „Du bist der Mörder.“
Wie könnte der Roman ausgehen? Sie Schüler der Klassen 9 entwerfen mögliche Schlussszenarien und werden nun hoffentlich der Romanlektüre im Deutschunterricht entgegenfiebern.
Dass wir diese Künstlerin aus München zu uns nach Bad Buchau einladen konnten, verdanken wir zu einem großen Teil der Unterstützung durch den Förderverein der Schule, dem wir hiermit von Herzen danken. Einen Zuschuss aus der Fachschaft Deutsch sowie ein kleiner Eigenbetrag machten es möglich, Anjas Klassenzimmer – Theater finanziell zu stemmen.
Diese etwas andere Art zu Literatur hinzuführen wurde von den Schülern mit Kommentaren bedacht wie „spannend“, „tolle Leistung“, „ganz schön anspruchsvolle Sprache“ – dies zeigt, dass sich der Einsatz gelohnt hat.
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Anja Bever ist freischaffende Künstlerin und Theatererzählerin. Aufgewachsen im Ruhrgebiet ist sie seit frühester Jugend mit Theater, Kunst und Musik verbunden. Dem Schauspielunterricht folgte nach ihrem Abitur das Studium der Kunstgeschichte in Bochum, München und Tübingen mit dem Abschluss Magister Artium. Ihre Ausbildung zur Erzählerin schloss sie 2007 ab. Seit 2008 verbindet sie Kunst, Literatur, Schauspiel und Musik zu einem Erzähltheater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
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Text und Bilder: Ursel Boss, 30.01.2015