Monthly Archives: November 2014

Verkehrserziehung mit praktischen Erfahrungen – RoadSense in Ravensburg

Die Klasse 10 des Progymnasiums Bad Buchau hatte in diesem Schuljahr zum ersten Mal die Gelegenheit, am Verkehrstrainingsprogramm Roadsense teilzunehmen. Es wird von der Mercedes-Benz Driving Academy angeboten und durchgeführt, finanziell unterstützt von Land und Unfallkasse. Ziel des Programmes ist, Schülerinnen und Schüler für das richtige Verhalten als Mitfahrer im Auto zu sensibilisieren.

Die Veranstaltung in Ravensburg umfasste mehrere Module. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung wurden die Schülerinnen und Schüler in Vierergruppen eingeteilt, denen jeweils ein Fahrlehrer zugewiesen wurde. Auf dem Verkehrsübungsplatz begann zunächst der praktische Teil. Jede Schülerin und jeder Schüler durfte selbst ans Steuer – natürlich mit dem Fahrlehrer und in der Gruppe. Es wurden Situationen durchgespielt, die Gefahren aufzeigten oder in denen das aktive Mitwirken aller Fahrzeuginsassen gefordert war. So steuerte man auf eine unpassierbare Engstelle zu und erlebte mit einer Vollbremsung hautnah die Gefährlichkeit frei beweglicher Gegenstände im Cockpit. Es wurde Slalom gefahren und die Mitschüler versuchten, den Fahrer abzulenken. Schnell wurde deutlich, wie gefährlich das im Ernstfall sein kann.

Auch im theoretischen Teil waren praktische Übungen integriert: Die Mitfahrer können den Fahrer aktiv unterstützen, weil sie zum Beispiel ein Fahrrad besser wahrnehmen, das für den Fahrer im toten Winkel ist. Welche Wucht hat denn ein winziges Handy, das auf dem Rücksitz herumliegt, bei einer Vollbremsung mit 50 km/h? Wie fühlt man sich mit einer Brille, die 0,8 Promille Blutalkohol simuliert? Sicher, jeder weiß, dass man betrunken nicht Auto fahren darf. Dass aber schon ein wenig Alkohol genügt, um unsere Wahrnehmung und Handlungsweisen so extrem einzuschränken, erstaunte doch sehr.

Wie kommt man nach einem Unfall aus einem Auto, das auf dem Dach liegt? Zu guter Letzt konnte im Rettungssimulator auch diese Situation ausprobiert werden. Erstaunlich war, dass alle, die im Auto saßen, nachdem es sich gedreht hatte, die Orientierung völlig verloren hatten. Das machte jedem klar, wie wichtig es ist, Ruhe zu bewahren, nicht dem natürlichen Impuls zu folgen und davonzurennen, sondern erst zu warten, bis man wieder klarer sieht.

Der Trainingstag in Ravensburg brachte viele Erfahrungen für Mitfahrer und zukünftige Fahrer. Ganz gedankenlos wird sich wahrscheinlich keiner mehr als Mitfahrer in ein Auto setzen.

———

Das Foto wurde privat von Regina Mayer aufgenommen.
Ter Text stammt von Larissa Rudolph, redigiert von Regina Mayer, Ute Dorn und MG.

„Aktionäre sind dumm und frech“ – der ZISCH-Artikel der Klasse 10

Bossler_Aktien_BadBuchau

Herr Bossler zu Gast in Klasse 10

Schüler tauchen ein in die Aktienwelt

BAD BUCHAU// Wir, die Schüler der 10. Klasse des Progymnasiums Bad Buchau, bekamen von Herrn Bossler von der Federseebank eine Einführung in die Aktienwelt und lernten das System, die Chancen und die Risiken des Aktienmarktes kennen.

Zu Beginn des Vortrags bot er uns einen groben Überblick über die verschiedenen Gesellschaftsformen. Verblüfft war Herr Bossler, als ein Schüler auf seine Frage, was für Verbindungen von Gesellschaften es außer den von ihm dargestellten noch gäbe, eine kluge Antwort, hergeleitet von einer Kinderserie, wusste: die GmbH & Co. KG! Anschließend erhielten wir eine detaillierte Ausführung zur Aktiengesellschaft, ihren Organe und deren Zusammenwirken. Schmunzelnd fügte Herr Bossler hinzu, dass er hiermit nicht die menschlichen Innereien meinte. Nachdem wir diesen Aufbau also verstanden hatten ging es weiter mit dem Hauptthema „Marktindizes im Vergleich“.

Chancen, Risiken und Formen der Aktienwelt erklärt

Wir erkannten, dass Aktien zwar am risikoreichsten, aber auf die Dauer gesehen die beste Anlageform darstellen. In der Aktienwelt muss man einfach geduldig sein und viel Zeit einplanen. Die Vergleichsinvestitionen waren Geldmarkt, Renten und Immobilien. Alle stiegen sie mehr oder weniger kontinuierlich an, aber eben nicht so schnell und langfristig effektiv wie die Aktienkurse.

Dann kam der DAX. Man sah, dass nach jeder Krise eine Erholung für den Deutschen Aktienindex kam. Der DAX ist ab 1982 zwar durch mehrere Krisen gegangen, aber ist im Fazit stark angestiegen.

Zuletzt wurden verschiedene Anlagestrategien und Aktienentwicklungen verglichen. Man unterscheidet hier den Höhenflug, den Sägezahnmarkt und die Untertassenformation. An einem Beispiel wurde überraschend deutlich gemacht,  dass die Untertassenformation den größten Gewinn brachte, wenn Aktien über einen längeren Zeitraum regelmäßig mit einem gleichbleibenden Betrag gekauft werden, zum Beispiel monatlich für 100 Euro über 20 Jahre

Das provokante Zitat „Aktionäre sind dumm und frech“ erklärte Herr Bossler den überraschten Schülern so: Aktionäre sind „dumm“, weil sie ihr Geld einfach so einer Firma oder einem Unternehmen hergeben und frech, weil sie dafür auch noch eine Dividende verlangen. Dies ist natürlich nur im übertragenden Sinne gemeint, um das Vorgehen eines Aktionärs lustig erklären zu können.

Zum Schluss analysierten wir noch einen Zeitungsartikel über den Wechsel der Geschäftsführung von Ritter Sport. Anschaulich erläuterte Herr Bossler die Situation und auch einiges an Hintergrundwissen über die Firma. Wir hatten uns für diesen Artikel entschieden, da uns dieses Thema besonders interessiert, weil der Großteil von uns Ritter Sport Schokolade gerne isst und wir wissen wollten, was es darüber Neues gab.

Zusammenfassend meinte Herr Bossler: „Der Aktienmarkt ist ein Spiegelbild des Wirtschaftslebens. Wer sich hier auskennt, kann sein Geld sinnvoll anlegen, vor allem aber auch Wirtschaft und Politik besser beurteilen.“ Beendet wurde der Vortrag mit einem kräftigen Applaus unsererseits.

Text: Klasse 10  mit Herrn Gabel

 

Einblicke in den NWT-Unterricht: Die Entwicklung einer Zahnpasta

6Jeder kennt und verwendet sie (hoffentlich) täglich: Die Zahnpasta. Doch woraus besteht sie eigentlich – und kann man sie auch selbst herstellen? Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse haben dies im NWT-Unterricht für uns getestet.

Zuerst stand eine Recherche zu den Inhaltsstoffen auf dem Plan. Putzkörper, Schaumbildner, Aromen und Konservierungsstoffe und noch einige andere Stoffe werden benötigt, um die Zähne schön sauber zu bekommen. Doch wie

8

wir alle wissen, zählt nicht nur der Inhalt eines Produkts, sondern auch geschicktes Marketing: Konzepte mussten entwickelt und Zielgruppen gefunden werden. Dabei entstanden wohlklingende Namen wie „Tropodol“ oder „Forever White“. Die „Früchtepaste“ setzte hingegen auf ein klassisches Konzept und stellte die natürlichen Inhaltsstoffe in den Vordergrund. Bei der Produktentwicklung taten sich einige Probleme auf. So

 

7

 

kann Heilerde zwar als Putzkörper verwendet werden, schmeckt

10

 

aber eher gewöhnungsbedürftig und hinterlässt kleine Körnchen im Mund. Durch das Experimentieren mit Aromastoffen, Kräutern und Zimt

gelang oft jedoch ein ansprechende3r Geschmack. Für die notwendige Süße sorgten je nach Produkt Xylit, Stevia oder andere Süßstoffe. Da nur ungefährliche Stoffe verwendet werden sollten, waren alle hergestellten Produkte fluoridfrei. Wer also auf Fluoridierung Wert legt, muss seine Zahnpasta auch künftig im Laden kaufen.

 

 

 

 

 

Text und Bilder: Bianca 1Leutz2

Pensionsantritt von Walter Herbst

Oberstudienrat Walter Herbst wurde zum 9.11. 2014 nach 42 Dienstjahren pensioniert, von denen er  27 Jahre am Progymnasium Bad Buchau tätig war.

Am 09.11.1951 wurde er in Bissingen-Teck (Esslingen) geboren. Das Abitur legte er am Gymnasium Kirchheim-Teck ab und studierte von 1970 bis 1975 an der Universität Tübingen Anglistik und Sport. Den Vorbereitungsdienst absolvierte er am Studienseminar Esslingen, am Ludwig-Uhland-Gymnasium in Teck und am Fanny-Leicht-Gymnasium in Stuttgart-Vaihingen. Weitere Stationen seiner beruflichen Tätigkeit waren das Mönchsee-Gymnasium in Heilbronn und das Immanuel-Kant-Gymnasium in Leinfelden-Echterdingen.

Am 17.08.1987 trat er seinen Dienst am Progymnasium Bad Buchau an.

Sein Wirken in Bad Buchau wird an vielen Aktivitäten sichtbar: Er war Personalrat, Mitglied der Schulkonferenz, Vorsitzender im Wahlvorstand für die Personalratswahlen und Verbindungslehrer. Seit 90/91 war er Beauftragter für Verkehrserziehung. Besonders im sportlichen Bereich initiierte und organisierte er vielfältige Veranstaltungen: die Sport AG / Life Time Sport AG, Jugend trainiert für Olympia, den Langlauf, die Bundesjugendspiele. Besonders der Federseelauf wurde von ihm über viele Jahre betreut. Mitverantwortlich war er auch für die Aktive Pause. In sportlichen Belangen war er für alle Schülerinnen und Schüler immer ein großes Vorbild.

In der Fachschaft Englisch organisierte er gemeinsam mit Herrn Steinhauser eine jahrelange Briefpartnerschaft der Klassen 6 mit einer Schule in Danville/Kalifornien. Daneben begleitete er Klassen häufig auf ihren Exkursionen ins Landschulheim, nach Österreich oder nach London.

Während seiner ganzen Tätigkeit wurde Herrn Herbst immer wieder bestätigt, wie solide und abwechslungsreich sein Unterricht war. Bei Schülern, Kollegen und Eltern wurde er wegen seiner höflichen und korrekten Umgangsformen und wegen seiner fachlichen Kompetenz geschätzt.

Auch Direktor Dr. Matthias Hoffmann urteilte in Übereinstimmung mit seinen Vorgängern im Amt: „Sein freundliches, ruhiges und ausgleichendes Wesen, sowie sein Engagement innerhalb und außerhalb des Unterrichts machen Herrn Herbst zu einer festen Konstante im Progymnasium Bad Buchau, die maßgeblich zum Gelingen unserer Schule, und das seit 27 Jahren, beigetragen hat. Herr Herbst wird auch über seinen Abschied hinaus in unserer Schule tagtäglich und über das Schuljahr präsent bleiben, auf jeden Fall durch die Aktive Pause und den Federseelauf.

Was macht Herrn Herbst zu einem vorbildlichen Lehrer? – Die Liebe zu seinen Fächern, weit über den Unterricht hinaus. – Die große Zuneigung und der Respekt für seine Schülerinnnen und Schülern.

Herr Herbst hat den Bildungs- und Erziehungsauftrag immer ernst genommen. Er hatte seinen Blick stets aufs Ganze gerichtet und bildete den ruhigen und verlässlichen Pol im Kollegium.“

Im Namen der Schulgemeinschaft dankte Herr Hoffmann Herrn Herbst für seine Arbeit in den letzten 27 Jahren.

„Bitte bleiben sie uns verbunden, wir werden Sie in bester Erinnerung behalten und wünschen Ihnen einen unruhigen Ruhestand.“

Bachelor in der Bäckerei

Enormer Andrang, viele neugierige Blicke und Fragen über Fragen von etlichen Schülerinnen und Schülern waren am Freitag bei der Ausbildungsmesse in Alleshausen wahrzunehmen.
Bereits um 8 Uhr begann in der Alleshausener Federsee-Grundschule die Informationsveranstaltung für alle Jugendlichen, die sich über ihre Zukunft und die Möglichkeiten, vor allem auch regional arbeiten zu können, erkundigen wollten.Der Amitié Club Alleshausen hatte überregional über verschiedene Medien für die Veranstaltung geworben. Auch in Kooperation mit Schulen waren die Initiatoren tätig gewesen, und so konnte die bereits dritte Ausbildungsmesse mit mehr als sechs Partnerschulen und deren Besuchern rechnen.Wer einen Rundgang durch die Halle machte, konnte unter den Schülerinnen und Schülern das Interesse deutlich hören und sehen. Ellen Hess, Schülerin in Bad Schussenried erzählte, dass sie in ihrer Klasse sogar einen Befragungsbogen von der Schule erhalten haben. In diesem sollen sie zunächst über Allgemeines zur Messe schreiben und anschließend sollen sie sich an den verschiedenen Ständen über Berufswünsche orientieren. Dies zeigt auch, welches große Interesse die Schulen daran haben, dass ihre Schülerinnen und Schüler angemessen über Berufe und damit auch über ihre Zukunft informiert werden.

Dass dieses Engagement von gegenseitigem Interesse ist, zeigt auch die Haltung der ausstellenden Firmen. Die Firma Elektro Rehm beispielsweise sprach ganz gezielt Lehrerinnen und Lehrer an und erkundigte sich über die Möglichkeiten einer Vorstellung der Firma in der Schule.

Hörte man sich bei den Ausstellern um, so herrschte große Einigkeit, wenn man nach der Zufriedenheit, dem Interesse oder den Rückmeldungen von Schülerseite her fragte. Dass dies „die beste Messe im ganzen Jahr“ sei, hörte man etwa von der Firma Blank. Dadurch, dass sie vergleichsweise klein aber hervorragend organisiert sei und einer der Auszubildenden sogar mit bei der Organisation beteiligt gewesen war, wäre es keine Frage gewesen, sich hier zu engagieren, auszustellen und von Beginn an dabei zu sein. Philipp Rehm vom Amitié Club unterstreicht: „Besonders attraktiv ist unsere Ausbildungsmesse natürlich für kleinere Betriebe, die nicht die Möglichkeiten haben bei größeren Messen auszustellen oder sonst auf sich aufmerksam zu machen.“

Genauso beeindruckend war es zu sehen, welche Karrieremöglichkeiten es überhaupt für Schülerinnen und Schüler regional gibt. Von sozialen über etliche technische Berufe hin zu Bachelor- und Master-Studiengängen wurde eine große Bandbreite an Optionen deutlich. So bietet die Bäckerei Traub aus Uttenweiler auch einen Bachelorstudiengang an. Die dort arbeitende Diplom-Betriebswirtin Andrea Fetscher berichtet freudestrahlend: „Viele wissen einfach gar nicht, was alles möglich ist.“ Auch Torsten Freude von der Agentur für Arbeit weiß dies zu schätzen, indem er erklärt, dass viele Jugendliche die Suche nach einem Ausbildungsplatz als Problem empfänden und es toll sei, in diesem Dschungel von Alternativen einen Überblick zu gewähren und auch helfen zu können.“

Kleine Geschenke als Eisbrecher

Und auch die Schülerinnen und Schüler berichten von durchweg positiven Erfahrungen mit der Ausbildungsmesse. Überall ist zu hören, wie viel Mühe sich die Firmen gegeben hätten, dass man jetzt doch genauere Vorstellungen und Anregungen gewonnen hätte und wie toll die Informationen ankamen. Nicht zuletzt wahrscheinlich auch durch die kleinen Geschenke, die überall großzügig verteilt wurden und die beim ein oder anderen Mal auch als Eisbrecher dienten und Anlass für ein Gespräch wurden.

Bemerkenswert war zudem, wie offen und entgegenkommend die Auszubildenden den Schülern gegenüber auftraten. Viele erzählten von den eigenen Erfahrungen, die sie gemacht hatten, bis sie endlich zu dem Traumberuf gefunden hatten, den sie nun ausüben.

 

Text und Bild: SZ

 

Fredericktag am Progymnasium Bad Buchau

Am Progymnasium Bad Buchau fand erneut eine große Plakataktion anlässlich des Fredericktages statt. Liebevoll gestalteten die Fünftklässler in den Oktoberwochen, in denen das landesweite Literatur-Lese-Fest stattfand, Plakate zu ihren Lieblingsbüchern. Nun stehen die Gewinner des Wettbewerbs fest: Christoph Rief und Timon Retzlaff wurden von der Schulgemeinde auf den ersten Platz gewählt.

ErsterPlatz

Erster Platz: Christoph Rief und Timon Retzlaff

Ihr Plakat zum Buch „Die Nacht im Zoo“ von Gabi Neumayer erhielt über 70 Stimmen.

Den zweiten und dritten Platz belegten zwei Kinderbuchklassiker:

Zweiter Platz

Zweiter Platz: Alexander Maile

 

 

Den zweiten und dritten Platz belegten zwei Kinderbuchklassiker: Alexander Mailes Plakat zu „Das Tor zum Garten der Zambranos“ gewann den zweiten und Johannes Blanks Poster zu Pau Maars Sams den dritten Preis.

.Doch natürlich sind auch moderne Werke bei den 10 – 11jährigen sehr beliebt: „POW“, „Coolman und ich“, „Greg`s Tagebuch“ und „Tom Gates“ schildern oft in Tagebuchform mit Comics illustriert den Alltag Gleichaltriger auf humorvolle Art und Weise.

Weiterhin sehr beliebt ist Lesestoff jeder Form, der mit Tieren zu tun hat: „Rose Hill“, die Buchreihe „Soko Ponyhof“ und „Ostwind“ drehen sich um die absoluten Lieblingstiere vieler Mädchen und Jungen, die Pferde.

 

Dritter Platz: Johannes Blank

Dritter Platz: Johannes Blank

 

Doch was, wenn das eigene Kind lieber eine Fernsehserie verfolgt, als zum Buch zu greifen? Mittlerweile ist dies kein Problem mehr: Auch die beliebten „Pokemon“ kann man in den gleichnamigen Büchern finden und auf ihren Abenteuern begleiten. Der Wettbewerb zeigte vor allem eines: Auch in der heutigen Zeit haben Smartphone, PC und Tablet das Buch noch nicht aus dem Kinderzimmer verdrängt. Für viele der Fünftklässler gestaltete sich die Auswahl eines Buches, zu dem das Poster gestaltet werden sollte, als ziemlich schwierig – so voll sind teilweise die heimischen Bücherregale. Aber auch in der gut bestückten Schülerbibliothek des Progymnasiums fand so mancher unter der kompetenten Beratung des Büchereiteams die passende Lektüre für den Wettbewerb.

Text und Bilder: Bianca Leutz

 

—-

Wer ist Frederick?

Stellt man diese Frage in Baden-Württemberg, so bekommt man schnell eine Antwort: Frederick steht für den Frederick Tag – das landesweite Literatur-Lese-Fest. Frederick, die Wörter-Farben-und-Sonnenstrahlen sammelnde Maus, nach dem bekannten Bilderbuch von Leo Lionni, ist seit 17 Jahren Namenspatin für die bekannteste Literaturaktion in Baden-Württemberg.

In der Zeit vom 13. bis 24. Oktober 2014 lädt das Land Baden-Württemberg wieder alle Kulturträger herzlich ein, am Frederick Tag aktiv teilzunehmen.

Frederick Tag Plakat

Warum Frederick Tag?

Mit dem Ziel bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Lust am Lesen zu steigern, wurde der Frederick Tag 1997 initiiert. Das Land Baden-Württemberg wirbt seither jährlich in der Zeit vor und nach dem 20. Oktober mit dem Frederick Tag für eine aktive Leseförderung, für eine Verbesserung der Lesekompetenz sowie für den Umgang mit Literatur. Seinen Namen hat der Frederick Tag in Anlehnung an das bekannte Kinderbuch „Frederick“ von Leo Lionni bekommen:

Während die anderen Mäuse Vorräte für den Winter sammeln, sammelt Frederick lieber Wörter, Farben und Sonnenstrahlen. Als die Wintertage grau und lang werden, steuert Frederick seinen Teil zur Überwinterung bei und erzählt mit seinen „Vorräten“ wunderschöne Geschichten und wird zum Dichter ernannt.

Wer hatte die Idee?

Im Rahmen der von der Landesregierung 1997 vorgestellten Aktion „Baden-Württemberg: Orte für Worte. Literatur Lesen“ soll das Lesen und die Literatur in Baden-Württemberg umfassend gefördert werden. Angeregt durch den österreichischen „Andersen Tag“ zur Förderung von Kinder- und Jugendbüchern wurde als zentrales Literatur-Lese-Fest der „Frederick Tag“ geschaffen. Initiator war das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Wer macht mit?

Am Frederick Tag beteiligen sich Schulen, Bibliotheken, Kindergärten, Volkshochschulen, Pädagogische Hochschulen, Buchhandlungen, Verlage, Volksbanken Raiffeisenbanken, Vorlesepaten, Vereine, Landfrauenverbände, Eltern etc. kurzum: landesweit alle Einrichtungen, denen Leseförderung ein besonderes Anliegen ist. Das Programm ist bunt und vielfältig, große und kleine Besucher werden zum Lesen, Staunen und Zuhören verführt und alle nehmen eines mit nach Hause: „Lesen macht Spaß“. 2013 konnten bei knapp 2.100 Veranstaltungen rund 120.000 Besucherinnen und Besucher gezählt werden.

Link: http://www.frederick.de/