Monthly Archives: Juli 2014

Im Progymnasium bleibt niemand sitzen…

….zumindest nicht dieses Jahr. Das Schuljahr ist zu Ende und die Schüler haben ihre Zeugnisse. Nicht in jedem Fall sind diese zufriedenstellend. Wenn die Noten nicht ausreichen, kommt es schon mal vor, dass ein Jahr wiederholt werden muss. Doch wie geht man am Besten damit um? Was meinen die Schulleiter der Region zum Thema Sitzenbleiben? Auch Dr. Matthias Hoffmann vom Progymnasium wurde dazu befragt.

„Wenn man sitzen bleibt kommt es darauf an, erstmal Ruhe zu bewahren,“ meint Matthias Hoffmann Direktor des Progymnaiums in Bad Buchau. Es gebe schließlich viel Schlimmeres. Verständlich sei natürlich die Enttäuschung, nicht mehr mit den Freunden in einer Klasse zu sein und manchmal gebe es schon Tränen. Allerdings treffe einen das nicht unvorbereitet. Bei mangelnder Leistung stelle man schon lange vorher den Kontakt zu den Eltern her. Sind diese der Meinung, dass ihr Kind eigentlich bessere Noten haben sollte, hätten sie natürlich das Recht zu hinterfragen. „Wir versuchen die Notengebung so transparent wie möglich zu gestalten“, sagt Hoffmann. „Auf unserer Internetseite kann man nachlesen, wie in jedem Fach der schriftliche und der mündliche Teil gewertet wird.“ Oftmals würden die Schüler freiwillig wiederholen. Hoffmann sieht dies als gute Möglichkeit sich wieder zu fangen, manchmal sei einfach ein Jahr Reife nötig. Schüler können außerdem nach Schulgesetz Paragraph eins Absatz drei und sechs, eine Nachprüfung ablegen und versetzt werden. Etwa bei Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit durch entsprechende Lebensumstände oder wenn ersichtlich ist, dass sich der Schüler im Folgejahr wieder verbessert.

Matthias Hoffman freut sich darüber, dass in diesem Jahr am Progymnasium alle versetzt wurden. Mögliche Gründe seien, bessere Förderungsmaßnahmen und Beratung, sowie die Möglichkeit der Versetzung auch bei schlechten Noten.Ob Sitzenbleiben sinnvoll ist oder nicht könne er nicht pauschal beantworten. Wichtig sei jeden Fall individuell zu betrachten. Manchmal sei eine Ehrenrunde sinnvoll, manchmal nicht. „Also bei mir in der neunten Klasse hat es damals bestimmt geholfen“, sagt er.
 Auch die Schulleiter der Gemeinschaftsschule Ertingen und des Kreisgymnasiums Riedlingen wurden befragt:

„Zeichnet sich ab, dass jemand nicht versetzt wird, suchen wir schon Wochen vorher das Gespräch mit dem Betroffenen, um zu verhindern, dass wiederholt werden muss,“ sagt Markus Geiselhart, Direktor der Michel-Buck-Gemeinschaftsschule in Ertingen. Sitzenbleiben kann man dort nur noch an der Grund- und Werkrealschule. An der Gemeinschaftsschule hingegen kann man nicht mehr sitzenbleiben und verschiedene Fächer auf unterschiedlichen Niveaustufen erlernen.

Auch am Kreisgymnasium in Riedlingen werden die Eltern langfristig informiert, wenn eine Versetzung auf der Kippe steht. Deshalb sei die Einsichtsfähigkeit bei Schülern und Eltern groß, meint Oberstudiendirektor Georg Knapp. Die Anzahl der Wiederholer bezeichnet er als rückläufige Tendenz. Genauere Zahlen konnte er aus Datenschutzgründen allerdings nicht nennen. Knapp betont, dass eine Ehrernrunde kein Schicksalsschlag sei, sondern nur eine vorrübergehende Leistungsminderung. Diese würde allerdings häufig als Strafe missverstanden. Dabei handle es sich um eine pädagogische Maßnahme. Wichtig sei es in so einer Situation den Blick nach vorne zu richten. „Ein Jahr mehr ist eine Chance seine Leistungen zu verbessern.“ So seien heute erfolgreiche Leute in der Schule ebenfalls mal sitzen geblieben.

Text und Bild: SZ

Progymnasium nimmt am 7.11. an der Ausbildungsmesse teil

Das Progymnasium nimmt wieder an der Ausbildungsmess in Alleshausen teil. Am Vorbereitungstreffen nahmen auch der Schulleiter Matthias Hoffmann und die BOGY-Beauftragte Martina Perkounigg teil (links im Bild). Die dritte regionale Ausbildungsmesse „Arbeit ist Zukunft – informiere dich jetzt“ von Jugendlichen für Jugendliche startet am Freitag, 7. November.

Dieses Jahr beteiligen sich insgesamt 37 Ausbildungsbetriebe. Neu dazu gekommen sind die Bundeswehr, die Kreissparkasse, der Pharmakonzern Boehringer-Ingelheim, das Zollamt, die St.-Elisabeth-Stiftung und das Bauunternehmen Fensterle. „Leider mussten wir erstmals Absagen erteilen, weil uns die Ausstellungsflächen ausgegangen sind“, erklärte Patrick Hepp. Das sei zwar schade, aber leider nicht anders zu machen gewesen. Erfreulicher sei, dass das Angebot an Vorträgen deutlich ausgebaut werden konnte. So gebe es dieses Jahr neben dem bisherigen Angebot spezielle Vorträge für Jugendliche, die ein Studium im Blickfeld haben oder etwa einen Elternvortrag zum Thema „Berufswahl als Familienprojekt“.

Damit Schüler, Lehrer und Eltern einen Überblick über die beteiligten Ausbildungsbetriebe der Region erhalten und detaillierte Informationen zu den einzelnen Ausstellern jederzeit nachschlagen können, stellen die Jugendlichen vom Amitie-Club derzeit einen umfangreichen Messekatalog zusammen. Dieser soll dann im Vorfeld und während der Messe verteilt werden.

Klar ist damit schon heute, dass es bei der dritten Ausbildungsmesse wieder jede Menge Informationen geben wird und gleichzeitig alle Jugendlichen, Lehrer und Eltern die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit potentiellen Arbeitgebern und Ausbildern nutzen können. Damit steht die Perspektive: Das Projekt Berufswahl geht auf Erfolgskurs. Das Angebot der Ausbildungsmesse ist breit gefächert und umfasst die Bereiche Industrie/Handwerk, Soziales/Gesundheit, Dienstleistung und Bildungseinrichtungen.

Die Partner

Die Ausbildungsmesse findet am 7. November von 8 Uhr bis 16 Uhr in und um die Grundschule in Alleshausen statt. Kooperationspartner sind die Bundesagentur für Arbeit, die Gemeinde Alleshausen, die Firma Diesch GmbH und die Schwäbische Zeitung. Kooperationsschulen sind die Jakob-Emele-Realschule Bad Schussenried, das Progymnasium Bad Buchau und die Federseeschule Bad Buchau. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Amitie-Clubs unter

  www.arbeit-ist-zukunft.de

Text und Bild: SZ

Adlerschießen – die Gewinner unserer Schule: Alexander Müller, Steffen Schelkle und Andreas Berdami

Zu jedem Adelindisfest – seit 1924 – gehört das Adlerschießen mit der Armbrust dazu. Am Freitag stand das Ausscheidungsschießen der Klassen acht und neun auf dem Programm. Am Samstag ging es um die Ermittlung des Schützenkönigs.

 2o Schüler kämpften nach dem Ausscheidungsschießen um den Titel beim Schießen auf den Holzadler. Schon nach einer halben Stunde standen die Meisterschützen fest: Schützenkönig wurde mit dem Treffer auf den Reichsapfel Sebastain Scheffold aus Alleshausen. Mit dem Zepter gelangte Eva Maria Heinzelmann auf den 2. Platz. Die Krone brachte Alexander Müller, einem Schüler des Progymnasiums aus Tiefenbach, den 3. Platz und ein weiterer Schüler des Gymnasiums, Steffen Schelkle, traf mitten ins Herz, was ihm den 4. Platz einbrachte. Die Siegerehrung erfolgte danach im Festzelt.

 Beim Jedermannschießen auf Scheiben gingen bei den Herren auf Platz 1 August Schilling, den Schüler Regnier Rothmund auf Platz 2 und den stellvertretenden Schulleiter des Progymnasiums Andreas Berdami als 3. Sieger hervor. Bei den Damen auf Platz 1 Susanne Kneissle, Platz 2 Martina Münz und Regina Gnann auf Platz drei. Die Siegerehrung erfolgte zum ersten Mal vor dem Umzug beim Ehrenempfang der Stadt Bad Buchau im Buchauer Rathaus. Dort trafen sich Promis aus Kirche, Politik und Wirtschaft zu einem kleinen Steh-Empfang bei dem Bürgermeister kurz die Geschichte um das Adelindis-Heimatfest erklärte. Rolf Seiter vom Verein für Veranstaltungen führte danach die Siegerehrung der Armbrustschützen durch und händigte die Pokale aus.

Text und Bild: SZ

Adelindisfest -Fotos von unserer Apostelgruppe

DSCN0690 DSCN0691 DSCN0692 DSCN0693 DSCN0694 DSCN0697

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Fotos finden  sich bei der SZ:

 

 

http://www.schwaebische.de/mediathek_galid,2632_titel,-Historischer-Umzug-beim-Adelindisfest-Bad-Buchau-.html

Mit mehr als 60 Kostüm- und Musikgruppen, 37 Pferdegespannen und sogar einem Hundegespann des Hundevereins hat der historische Festumzug am Sonntag den glanzvollen Höhepunkt des Bad Buchauer Adelindisfests markiert. Für die hunderte von Besuchern am Straßenrand wirkte er, als öffnete sich vor ihren Augen ein kostbarer Bildband, der weit zurück in die Geschichte Buchaus führte.

 Zum stimmgewaltigen Auftakt marschierte die Buchauer Stadtkapelle unter Dirigent Klaus Widder erstmals gegen 11 Uhr auf. Der „Verein zur Veranstaltung des Adelindis-Kinder- und Heimatfests“ hatte den Festzug zu Ehren der seligen Adelindis in diesem Jahr vorverlegt, weil in der Vergangenheit immer wieder Unwetter das Vergnügen gedämpft hatten. Und tatsächlich: Der Himmel zeigte sich blau und die Sonne strahlte genauso freundlich wie die kleine Mutter Sonne auf dem Wagen des Buchauer Kindergartens.

Persönlichkeiten beim Umzug

Auf der Ehrentribüne auf dem Marktplatz hatten sich unterdessen Bürgermeister Peter Diesch, weitere Vertreter der Buchauer Lokalpolitik und Ehrengäste aus dem Umland versammelt. Unter ihnen auch der aus Buchau stammende Pfarrer Josef Alber, der zuvor den Gottesdienst in der Stiftskirche zelebriert hatte, musikalisch begleitet von der Stadtkapelle. Moderator Josef Magino gab fachkundig Einblick in Geschichte und Geschichten am Federsee. Unter die Umzugsteilnehmer mischten sich nämlich allerhand Persönlichkeiten: Graf Hatto, die selige Äbtissin Irmengardis oder Kuno der Fährmann trafen hier auf Sagengestalten wie das geheimnisvolle Nebelmännlein, das einst den Graf von Stadion vor schlimmem Schicksal bewahrt hat. Die Kostüme, die farbenprächtig die Buchauer Geschichte von der Steinzeit über das Mittelalter bis in die Gegenwart illustrierten, hatten die Näherinnen in monatelanger Vorbereitung geschneidert und ausgebessert. Besonders ehrenvoll setzten die Buchauer jedoch die selige Adelindis in Szene: Die verehrte Volksheilige fuhr in einem edlen Vierspänner vor, während Schülerinnen des Progymnasiums wie einst die Gaugräfin Brot unter das Volk verteilten.

Überhaupt die Gespanne! Eines prächtiger als das andere zogen die Fuhrwerke an den Zuschauern vorüber, die Pferde glänzend gestriegelt, die blank geputzten Geschirre in der Sonne funkelnd. Dabei sei es in diesem Jahr wegen der zeitgleich stattfindenden Laupheimer und Tettnanger Heimatfeste besonders schwierig gewesen, Gespanne für die aufwendig geschmückten Wägen zu organisieren, wusste Magino. Hier konnten sich die Veranstalter aber ganz auf die Familie Maigler aus Eichen verlassen. Auf dem Kutschbock fanden sich so einige neue Fahrer, die ihre Aufgabe aber erfolgreich meisterten.

Auch sonst bot der Festzug eine ausgewogene Mischung aus liebgewordenem Vertrautem und abwechslungsreich Neuem. So hatten etwa die Schwabenkinder aus Wolfahrtsweiler und Dr. Hans-Peter Schreijäg aus Riedlingen mit seiner Zille ihren ersten Auftritt beim Adelindisfest und wurden vom Publikum mit Beifall begrüßt.

Das Bähnle pfeift und schmaucht

Viel Applaus bekamen natürlich auch die jüngsten Umzugsteilnehmer: der Puppenwagen und die Marienkäferchen, die Waldtiere aus Allmannsweiler, die Seekircher Zwerge, die Oggelshauser Störche, die Betzenweiler Steinschweizer oder die Sieben Schwaben aus Dürnau, die von einem frechen Häschen immer wieder ordentlich gefoppt wurden.

 Überhaupt waren alle Federseegemeinden vertreten: Die räuberischen Moosritter genauso wie die Kanzacher Bachritter unter „Burgherr Rudolf“, die Dürnauer hatten ihre Backstube mitgebracht, die Alleshauser ihre Schützen und die Tiefenbacher führten mit altem Gerät Saat und Ernte vor. Aus dem ganzen Umland unterlegten zahlreiche Musikkapellen, Trommler und Fanfarenzüge den Umzug mit packenden Klängen. Mit markantem Pfeifen und kraftvoll schmauchend zog dagegen der Publikumsliebling, das Buchauer Bähnle, zum Abschluss seine Runden.

Weitere Bilder vom Adelindis-Festumzug gibt es unter  www.schwaebische.de

Text: SZ

 

 

Caritas – Familienberatung, Jahresbericht 2013

Auch für Schüler und Schülerinnen des Progymnasiums und ihre Eltern können die Beratungsstellen der Caritas mit ihren vielfältigen Angeboten wichtige Hilfe leisten.

Der Bericht der Caritas ist wertvoll, da er  die Arbeit der Psychologischen Beratungsstellen anschaulich darstellt.

Dies ist für  Eltern und Lehrer interessant, vor allem wenn es um Schülerinnen und Schüler geht, die nicht dem sehr engen Beratungsraster der Schulpsychologischen Beratungsstelle entsprechen.

Die Schulpsychologische Beratungsstelle macht vor allem Intelligenztests und Schullaufbahnberatungen. Erziehungsberatung wird nicht geleistet.

Jahresbericht 2013 – A4

Ausflug der 5. Klassen ins Biberacher Schützentheater

Am 17.07.2014 besuchten die Klassen 5a und 5b statt des regulären Nachmittagsunterrichts das Schützentheater in Biberach. Begleitet wurden sie zu der Aufführung von „Hänsel und Gretel“ von ihren Lehrerinnen Frau Kunzelmann, Frau Perkounigg und Frau Leutz. Vor der Aufführung wartete noch eine besondere Überraschung auf die Fünftklässler: Der Theaterleiter Hermann Maier gewährte der Gruppe einen Blick hinter die Bühne. Unter dem Motto „Nur kucken, nicht anfassen“ bestaunten die Kinder die in wochenlanger Arbeit entstandenen Kulissen. Beim anschließenden Stück kam durch die zahlreichen Tanzeinlagen und das Talent der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler keine Langeweile auf. Besonders die Darstellung der nicht ganz so bösen Hexe gefiel dem Publikum – auch, wenn ihr Ende getreu des Originalmärchens kein glückliches war. Auf der Heimfahrt waren sich die meisten Schülerinnen und Schüler einig, dass die doch sehr lange Spielzeit des Stückes von rund 2,5 Stunden wie im Flug vergangen war.

Zum Stück:

Das Märchen von den zwei armen Holzfällerkindern, die vom Vater im Wald ausgesetzt werden und dort in die Fänge einer Hexe geraten, aus der sie sich jedoch mit List wieder befreien können, wurde letztmals 1956 von Otto Herzog fürs Schützentheater inszeniert. Es wurde für das Schützentheater neu bearbeitet und dramatisiert von Yvonne von Borstel und Hermann Maier. Die Komposition stammt von Michael Nover.

DSCF1791Es ist ein Märchen mit sehr viel Gefühl: Hunger und die SorgDSCF1792e, nicht genügend zu essen zu haben. Einsamkeit und die Angst, nicht mehr den Weg nach Hause zu finden. Unzertrennliche und treue Geschwister, die den anderen niemals im Stich lassen würden! Ein Märchen, das viel Raum für Fantasie und Kreativität lässt: Unsichtbare Beschützer am Lagerfeuer wie die Traumfänger! Baum-Borks, die Hänsel und Gretel immer tiefer in den Wald führen. Tierische und andere sonderbare Helfer, die Hänsel und Gretel in ihrer Not beistehen. Ein Lebkuchen-Hexenhaus, das von Vogelscheuchen bewacht wird. Ein nächtlicher Hexenausflug zum Blocksberg mit Teufelchen und anderen zauberhaften Gestalten. Das Gute siegt am Ende! Die Hexe ist tot Hänsel und Gretel reich belohnt! Das Leid hat ein Ende! Rund um mich her ist alles Freude!

Text über den Ausflug: Bianca Leutz

Text über das Stück: SZ

Bilder: Angelika Kunzelmann

 

Neues zum MAUS-Projekt – Ausbildung von Medienexperten

100_5364 Die Einflüsse der neuen Medien auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen haben in den letzten Jahren enorm zugenommen. Daher wurden am Progymnasium Bad Buchau in den vergangenen Wochen sieben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 zu Medienexperten ausgebildet.

Gemeinsam mit Schulleiter Dr. Matthias Hoffmann und Schulsozialarbeiter Jochen Hartnagel vom erzbischöflichen Kinderheim Haus Nazareth trafen sich die betreffenden Schüler an insgesamt sechs Nachmittagen außerhalb des regulären Unterrichts, um nach Vorgaben des MAUS-Projekts, welches vom Kreismedienzentrum Biberach bereits seit über einem Jahr durchgeführt wird, aktuelle Entwicklungen im Bereich der neuen Medien zu beleuchten. Dabei wurden sowohl inhaltliche Aspekte betrachtet als auch Methoden erlernt, anhand welcher das entsprechende Wissen später von den Mentoren an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 des Progymnasiums weitergegeben werden sollte.

Es wurde unter anderem geklärt, welche Medien von den Schülerinnen und Schülern des Progymnasiums regelmäßig genutzt werden. Mit diesem Wissen konnte eine entsprechende sinnvolle und vorteilhafte Nutzung dieser Medien besprochen sowie auf die Risiken und Gefahrenquellen bei deren Nutzung hingewiesen werden. Thematisiert wurden etwa der sichere Umgang in Chats, wichtige Sicherheitseinstellungen an Computer und Smartphone, das richtigen Auftreten und Verhalten in sozialen Netzwerken, Cybermobbing, Aspekte des Urheberrechts und der Aufbau100_5363 und die Verwaltung von sicheren Passwörtern. Über welchen enormen Erfahrungsschatz die teilnehmenden Schüler bereits verfügen, zeigte sich im Projekt recht schnell. Dieser konnte für die Arbeit genutzt werden und in die Vorbereitung der Unterrichtseinheiten f100_5344ür die Sechstklässler mit einfließen.

Am 10. und 17. Juli wurden die vorbereiteten Inhalte schließlich von den Mentoren in den Klassen 6 des Progymnasiums, ohne das Beisein von Lehrern oder Schulsozialarbeit, vorgestellt. Gewürzt mit verschiedenen Spielen und Filmen zum Thema wurden die vermittelten Inhalte in jeweils vier Unterrichtseinheiten an die jüngeren Schülerinnen und Schüler weitergegeben. Gerade die Tatsache, dass die Inhalte von nahezu Gleichaltrigen in den Klassen vorgetragen wurden, kam bei den Schülerinnen und Schülern besonders gut an.

Um Nachhaltigkeit zu garantieren, sollen auch zukünftig neue Medienexperten ausgebildet werden, welche auch während des Schuljahres als Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums bei Fragen rund um das Thema Medien fungieren. Damit soll ein weiterer Baustein im Bereich der Medienerziehung Stück für Stück am Progymnasium installiert werden. Auch die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sprachen sich klar für eine Weiterführung des Projekts an der Schule aus.

———-

Hintergrundinformation:

MAUS steht für MedienAgenten für UnterstufenSchüler.

http://www.biberach.de/fileadmin/Dateien/Landratsamt/Amt_fuer_Bildung_Schulentwicklung/Bildungsregion/12_07_10_MAUS-BildungsRegion.pdf

 

Federseelauf 2014 – die Ergebnisse

Ergebnisse des Federseelaufs

Beim 17. Federseelauf des Progymnasiums erzielten die Schülerinnen und Schüler bei guten Wetterbedingungen wieder ganz hervorragende Ergebnisse. Gesamtsieger bei den Jungen wurde dieses Jahr Timo Schmid aus der Klasse 7a vor Antonio Vötsch ebenfalls 7a und André Maucher aus der Klasse 10b. Siegerin bei den Mädchen wurde Johanna Menz, wieder aus der Klasse 7a, vor Leonie Saiger (9b) und Melissa Traub aus der Klasse 6b.

Jahrgangssieger 2014 wurden bei den Jungen: Jahrgang 2003: Martin Miller (1:36:11; Jahrgang 2002: Paul Renn (1:27:07); Jahrgang 2001: Antonio Vötsch Cortes (1:13:24); 2000: Timo Schmid (1:13:00); 1999: Walter Vötsch Cortes (1:22:27); 1998: Niclas Buck (1:14:00); 1997: André Maucher (1:13:59); 1996: Yannick Lappe (1:47:58).

Jahrgangssiegerinnnen 2014Foto 2 bei den Mädchen wurden: Jahrgang 2004: Amy Bocksch (2:10:52; Jahrgang 2003: Elin und Emily Reisch (1:43:12); 2002: Lisa Mühle und Julia Strahl (1:43:12); 2001: Johanna Menz (1:22:40); 2000: Nicole Buck (1:34:04); 1999: Leonie Saiger (1:24:28); 1998: Vanessa Schmid (1:44:20); 1997: Tamara Schultheiß (2:38:02).

Für die 4malige Teilnahme erhielten eine Bronzemedaille: Jannis Dommer, Jakob Hafner, Leon Ignatz, Katharina Miller, Nadine Mohn, Kevin Radegin, Nils Rondé, Amelie Rösner, Tim Schultheiß, Chiara Sontheimer, Lea Vaut (alle 8a), Luca Barta, Noah Bidlingmaier, Max Friedemann, Max Hader, Jana Hebe, Alexander Müller, Elena RiedFoto 1müller, Jasmin Schmid, Pia Wachter (alle 8b), Jan Dörner, Lukas Grimm, Hanna Hepp, Marco Klein, Hanna Wachter (alle 9a), Valentin Herzig, Matthias Maier, Leonie Saiger, Steffen Schelkle, Rico Schlegel, Vanessa Schmid (alle 9b), Lars Vogelsang (10a), Konstantin Hader und Hannes Polzin (beide 10b).

Eine Silbermedaille für die 5malige Teilnahme erhielten: Jule Dommer, Ellena Polzin, Régnier Rothmund, Marco Seyfried und Walter Vötsch Cortes (alle 9a), Niclas Buck, Benedikt Hager, Sarah Kocher, Yannik Motzet, Larissa Rudolph und Eva Schmid (alle 8b), Stefan Neher (10a) und Ida Ziegler (10b).

 

Text: Armin Steinhauser

Bilder: Andreas Berdami

Jedes Jahr dabei waren und für diese 6malige Teilnahme mit der Goldmedaille geehrt wurden: Jonathan Hofmann, Laura Hummler, Nadine Knaus, Yannik Lappe, Kim Rechsteiner, Nadine Strahl und Lars Winzenried (alle 10a), Patrick Fesseler, Steffen Gaiser, Mathias Klotz. Johannes Kniele, André Maucher, Marcel Mohn, Marvin Motzet, Alexander Rief, Ines Wachter und Saskia Winter (alle 10b).

———————-

Progymnasium Bad Buchau

Federseelauf 2014

Jahrgangssieger

Jungen

 

 

Jg    Name Zeit  
2003 Martin MillerFelix GeisingerMichael hader  1:36:111:50:041:52:52
2002 Paul RennTobias BuckPaul Rother 1:23:071:23:101:32:10 
2001 Antonio Vötsch CortesHannes RiedmüllerSteffen Klinder 1:13:241:24:471:27:43 
2000 Timo SchmidJakob WiercinskiTobias Fimm  1:13:001:22:341:23:40 
1999 Walter Vötsch CortesKevin RadeginLoris Buck 1:22:271:29:171:37:11 
1998 Niklas BuckBenedikt HagerPatrick Fesseler 1:14:001:25:201:29:36 
1997 André MaucherPhilipp LückHannes Polzin 1:13:591:23:381:24:21 
1996   Yannik Lappe  1:47:58
       
       

 

 Jahrgangssieger

Mädchen

 

 

Jg   Name  Zeit  
2004 Amy Bocksch 2:10:52 
2003   Elin ReischEmily ReischLara GeigerVictoria Hammer

 

1:43:121:43:121:47:381:47:38
2002       Lisa MühleJulia StrahlLaurena Knoll  1:43:121:43:121:44:37 
2001  2 Johanna MenzMelissa TraubPia Ziegler 1:27:051:32:281:44:48 
2000 Nicole BuckLisa StrahlJenny Hofherr  1:34:041:41:391:44:44 
1999   Leonie SaigerLea VautLarissa Rudolph  1:24:281:41:181:50:57 
1998    Vanessa SchmidIda ZieglerEva Schmid 1:44:201:57:482:17:58 
1997  Tamara Schultheiß  2:38:02

 

———————-

 

Federseelauf

Bestenliste (Stand 2014)

des Progymnasiums Bad Buchau

Jungen

 

Alter Name Zeit Jahr 
9 Friedrich Graf v. Schönborn 1:42:23 2009
10 Franz-Georg Graf v. Schönborn 1:24:17 2005
11 Leon Ignatz 1:09:54 2011
12 Leon Ignatz 1:11:55 2012
13 Alexander Gresser 1:11:44 2003
14 Alexander Gresser 1:11:26 2004
15 Alexander Gresser 1:08:46 2005
16 Noam Rondé 1:00:39 2013
17 Christian Schmid 1:06:05 2000
18 Alexander Reisiger 1:06:39 1999

 

                                                                                                                                            

Mädchen

 

Alter Name Zeit Jahr 
10 Marie-Isabelle Gräfin v. Schönborn 1:46:10 2008
11 Juliane Widder 1:29:53 2007
12 Anja Fimpel 1:25:21 2006
13 Johanna Menz 1:22:40 2014
14 Anja FimpelAnna-Franziska Lahl 1:20:47 2008
15 Melanie Reichert 1:23:09 2001
16 Felicitas Reiter 1:16:29 2004
17 Anja Fimpel 1:19:33 2011
18 Dominika Muciek 1:39:06 1999

 

Englische Buchwoche am PG 14.-18. Juli 2014

n den Wochen nach den Pfingstferien erarbeiteten sich die Schüler der Klasse 6b selbstständig englische Lektüren aus der Schulbücherei.

Die Schüler stellten ihre Bücher dann im Englischunterricht in einer Präsentation vor. Sie gestalteten dazu Plakate oder Bücherboxen. Als Auftakt für die Englische Buchwoche am PG wurden die Schüler der Klassen 5 und 6 in die Bibliothek eingeladen.

Ausgewählte Schüler der Klasse 6b stellten ihre Präsentationen nun einem größeren Publikum auf Englisch vor, um Lust auf fremdsprachliche Lektüre zu machen. Im Anschluss gab es in der britisch dekorierten Bücherei noch Zeit zum Schmökern und Schlemmen britischer Süßigkeiten.

Im Laufe der Woche wird in allen Klassen im Englischunterricht vorgelesen.

Eine Auswahl aus den Plakaten:

 

001 002 006 007 008 009 010 016 017 018 019 020 021 022 023 024 025 027 028 032 034 037 040 045 050

Musical „Just Marioed“ – Bericht der Klassen 9

Wie wir auf das Musical „Just Marioed“ kamen

Als wir Anfang Oktober erfuhren, dass das Musical vor der Tür steht, wussten wir Anfangs nicht, um was es sich handeln sollte. Wir hatten die Hausaufgabe, Ideen zu sammeln. Ein Schüler schlug den Anfang unseres Musicals vor. Andere Schülerinnen schlugen vor, dass sich das Musical um Super Mario handeln sollte. Daraufhin machten wir eine Abstimmung, die ein Unentschieden zwischen den beiden Ideen hervor brachte. Daher haben wir eine Mischung aus den beiden Themen gemacht und „Just Marioed“ wurde geboren.

Inhalt

Der verzweifelte Joshua sucht Trost bei seinem Opa Marius und schon beginnt eine spannende Geschichtsstunde. Marius erzählt von seiner Jugend und seiner Zeit als Superheld Mario. Er verliebt sich in die schöne Peach, doch ihr Glück hält nicht lange. Sein Rivale Bowser mischt sich in die Beziehung ein und das Abenteuer beginnt. Mario versucht Peach von Bowser zu befreien, indem er verschiedene Level bestreitet. Am Ende schafft er es, doch auf seiner Hochzeit mit Peach gibt es die große Überraschung: Peach hat sich in der Zwischenzeit in Bowser verliebt und auch Mario empfindet nun mehr für Daisy. Somit heiratet Mario Daisy und Bowser Peach.

Proben

Ab dem zweiten Schulhalbjahr probten wir jeden Montagmittag in der neunten und zehnten Schulstunde. Die ersten 15 Wochen fanden die Proben in unserem Schulhaus statt, später dann im Haus der Musik, in dem dann auch die Aufführung stattfinden sollte. Außerdem studierten die Mädchen bei Frau Feyen im Sportunterricht eine Tanz-Choreographie ein. Es lief nicht immer alles wie gewollt, da großer Zeitdruck herrschte. Dadurch waren alle etwas gereizt und die Situation angespannt. Es fand auch eine Samstagsprobe statt, bei der zwar vieles nicht ganz klappte, aber alle trotzdem bis zum Ende dablieben und ihr Bestes gaben. Die Generalprobe am Mittwochmorgen dauerte 8 Stunden, was natürlich alle stresste und die Stimmung sinken ließ. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Proben sehr anstrengend waren, aber zusammen als Klassengemeinschaft gemeistert wurden.

Aufführung „Der große Tag“

Am Abend der Aufführung trafen wir uns um 18.00 Uhr im Haus der Musik. Vor der Aufführung wurden einzelne Lieder und Szenen nochmals geprobt. Wir Schüler waren mehr oder weniger aufgeregt. Vor dem Auftritt motivierten wir uns gegenseitig und letzte Unklarheiten wurden geklärt. Der Auftritt verlief im Großen und Ganzen reibungslos. Für jede Szene wurde die Kulisse verändert. Es war zum Teil sehr aufwändig und musste schnell vonstatten gehen. Insbesondere die Levels, da diese besonders aufwändig gestaltet waren. Wir waren froh und erleichtert als wir die Bühne wieder verlassen und den Applaus entgegennehmen durften.

Party danach

Nach der Aufführung gingen wir noch nach Allmannsweiler in den Jugendtreff „Babalou“. Gemeinsam saßen wir zusammen und ließen den Abend ausklingen. Es gab jede Menge Diskussionen, es wurde gelacht und über Dinge gesprochen, die nicht ganz wie gewollt geklappt hatten. Alles in allem war es ein gelungener Abend.

Meinungen der Mitwirkenden

Anonym sagte: „Das Musical war sehr lustig und kreativ. Es gab ein paar Probleme und Komplikation, das ist jedoch menschlich und machte das ganze ebenfalls sehr amüsant. Manchmal gab es auch ein paar Sachen, die nicht ganz klar waren, das war aber nicht allzu schlimm. Am Ende war es doch ein gelungenes Projekt.“

Anonym sagte: „Auch wenn die Wochen vor dem großen Auftritt sehr stressig und unschön waren, hat der Abend extrem viel Spaß gemacht. Krass, wenn man überlegt, dass wir sowas fast ohne Hilfe aufgebaut haben.

Anonym sagte: „Ich fand es sehr interessant und eine gute, außergewöhnliche Erfahrung. Es ist erstaunlich, wenn man merkt, dass man ein gesamtes Musical fast selbständig mit der gesamten Klasse auf die Beine gestellt hat.

Anonym sagte: „Ich finde, dass wir uns alle durch das Musical in unserer Persönlichkeit weiterentwickelt haben. Besonders die Hauptdarsteller und Sänger kamen aus sich heraus. Dieses Projekt war eine sehr wertvolle Erfahrung für uns alle.

Hanna Hepp sagte: „Es war zwar sehr, sehr anstrengend und es gab viel Stress und Druck, aber im Nachhinein ist man doch froh, dass man es durchgezogen hat, weil man dann sieht, dass man als Klasse so etwas organisieren kann. Ich finde, wir können sehr stolz auf uns sein.”

Kritik

Für das Musical brauchte man gute Nerven, da nicht immer alles wie geplant verlief. Zum Beispiel wurde an manchen Stellen der Text vergessen, es wurde vergessen, etwas auf- oder abzubauen, oder es wurde die falsche Kleidung getragen.  Wer seinen Text vergessen hatte musste improvisieren, was manchmal richtig lustig war. Die Mehrheit würde kein Musical mehr machen, da man viel auswendig lernen und viel arbeiten musste. Außerdem war es auf der Bühne durch die vielen Scheinwerfer sehr heiss und trocken. Die meisten waren zu Beginn ihres Auftritts sehr nervös, vor allem wenn sie ein Solo singen mussten, oder wenn man viel sprechen musste. Jedoch ist das Gefühl, das man nach einem gelungenen Auftritt hat, unbeschreiblich. Im Nachhinein waren alle glücklich darüber, dass wir das Projekt durchgezogen haben. Trotzdem war man auch froh, als es vorbei war und einem die große Last von den Schultern fiel.