Monthly Archives: April 2013

Individualisiertes Lernen an allen Schularten

INDIVIDUALISIERTES LERNEN AN ALLEN SCHULARTEN

am 8. Juni 2013

im Kongress- und Tagungszentrum „Filderhalle“, Bahnhofstr. 61 in 70771 Leinfelden-Echterdingen.

Einladung als PDF-Datei und Programm

Gedenken an jüdische Mitbürger

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ unter diesem Gedanken stand beim ehemaligen Buchauer Bahnhof eine kleine Feierstunde zum Gedenken an die ehemaligen jüdischen Mitbewohner in Bad Buchau. Zum Gedenken an eben jene Mitbürger wurde eine Erinnerungstafel mit den 270 Namen enthüllt und in den Weg zu dem kleinen Bahnhofspark eine der sogenannten Erinnerungs-Stolperschwellen eingelassen. Wie schon an vielen Orten in Deutschland hat auch in Bad Buchau der Kölner Künstler Gunter Demnig die Stolperschwelle aus Messing gestaltet womit die Stadt Bad Buchau und der Gesprächskreis Juden in Buchau an die ehemaligen jüdischen Mitbürger erinnern möchte.

Schüler des Progymnasiums und der Federseeschule verlasen die 270 Namen und Mitglieder des Gesprächkreises Juden in Buchau zeigten einige Einzelschicksale, darunter Namen wie Einstein, Dreifuß, Weil oder Vierfelder, auf. Musikalisch wurde die Feierstunde von drei Schülerinnen der Jugendmusikschule Bad Buchau mitgestaltet. Rolf Preißing durfte die zahlreichen Teilnehmer, darunter auch den Landesrabbiner Netanel Wurmser und Professor Dr. Wolfgang Marcus als Beauftragter des Kuratoriums für das Denkstättensekretariat, begrüßen.

Über Jahrhunderte hinweg, so Preißing, sei die Stadt die Heimat vieler jüdischer Familien gewesen. Aber das menschenverachtende NS- Regime habe dies mit Gewalt zerstört. Der Weg aus der Stadt in die Emigration und in die Konzentrationslager führte hin zum ehemaligen Bahnhof und zum Buchauer Zügle genau über die Stelle wo jetzt die Erinnerungs-Stolperschwelle, die ein europaweites Denk- und Mahnmal darstellen, eingebaut werden. Viele Bürger seien der Meinung man solle die Geschichte ruhen lassen, aber die Geschehnisse von damals könnten sich wiederholen, vertrat Charlotte Mayenberger vom Gesprächskreis Juden in Buchau ihre Meinung. Damit man an die Geschichte von damals immer erinnert werde, sollen die Stolpersteine über den Weg verlegt werden. Hier sei die Stelle, so Mayenberger, den viele der jüdischen Mitbewohner oft auch als letzten Weg gegangen seien und nicht zurück kehrten. Der Weg zum Zug in die Freiheit aber meistens in den Tod.

Landesrabbiner Netanel Wurmser zeigte sich erfreut, dass mit den Stolpersteinen an die jüdischen Mitbewohner von damals gedacht würde. Jedesmal beim Übertreten dieser Schwelle sei das immer ein Moment der Erinnerung. Die Gefahr von „Rechts“ sei leider immer noch nicht ausgestanden, und so sei ein Stolperstein immer ein Anstoß zur Erinnerung dazu.

Erinnerung wieder heimholen

Ähnliche Worte nahm Professor Dr. Wolfgang Marcus in den Mund. Mit den Stolperschwellen könne man die Erinnerung wieder heimholen, und an eine große jüdische Gemeinde von damals erinnert werden. Überhaupt sei Buchau damals eine bedeutende Größe gewesen, und die Nazis hätten damals die wertvollsten Menschen aus Deutschland „rausgeschmissen“. Aber Buchau sei immer noch tief mit dem jüdischen Leben verankert, zum einen mit dem jüdischen Friedhof, dem Platz der Synagoge und nun mit den Erinnerungs-Stolpersteinen. Gunther Demnig, der die Stolperschwelle geschaffen hat, erklärte Sinn und Zweck von Stolpersteinen, Stolperschwellen die er seit 1995 in ganz Deutschland verlegt. Seit einigen Jahren auch solche wie nun in Bad Buchau die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen.

Die Schwelle aus Messing trägt die Inschrift: Buchau 1933-1945, VON HIER AUS, 106 Juden werden zur Auswanderung gezwungen, 113 Juden werden deportiert : Riga-Ausschwitz-Izbica-Theresienstadt. 4 kommen zurück.

Klaus Weiss – Schwäbische Zeitung – Ausgabe 18.04.2013

Ich schenk dir eine Geschichte

„Ich schenk dir eine Geschichte“ – Welttag des Buches (23.04.2013)

Buchhandlung Lutz verschenkt Bücher an die Fünftklässler des Progymnasiums

Die Stiftung Lesen und ihre Partner ermöglichen, dass Schüler mit Hilfe von Buch-Gutscheinen jedes Jahr ein kostenloses Buch über den örtlichen Buchhandel erhalten. Die Fünftklässler des Progymnasiums waren in die Buchhandlung Lutz eingeladen, um sich dort ihr Exemplar des diesjährigen Welttagsbuches mit dem Titel „Der Wald der Abenteuer“, geschrieben von Jürgen Banscherus, abzuholen. Frau Lutz, die den Schülern eine kurze Einführung in die Handlung gab, erklärte, es handle sich um die spannendste Geschichte, die es in der Welttags-Reihe je gab.

Neue Ausstellung in der Schülerbücherei – Mädchenthriller

Neue Ausstellung in der Bücherei für Mädchen, die den Nervenkitzel lieben.

ARENA-Mädchenthriller

„Das Böse hat seine guten Seiten! Gnadenlos spannend und psychologisch versiert, temporeich und atmosphärisch dicht – Thriller der Extraklasse, die dem Leser Schauer über den Rücken jagen. Definitiv die falschen Bücher, um schlafen zu gehen!“ (Arena-Verlag)

Zwei Klassen 5 am PG

Wir freuen uns, im nächsten Schuljahr zwei Klassen 5 am Progymnasium Bad Buchau begrüßen zu dürfen. Unser Schule bleibt somit weiterhin von Klasse 5 bis 10 stabil zweizügig.